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Ostthüringer Zeitung: Wolfgang Schütze kommentiert: Dein Freund und Helfer

Etwas Besseres hätte im Fall des terrorverdächtigen
Syrers gar nicht passieren können, als dass Landsleute von ihm
helfen, ihn dingfest zu machen. Möglicherweise haben die mutigen,
entschlossenen Männer vielen Menschen, darunter dem potenziellen
Attentäter, Schaden an Leib und Leben erspart.

Es ist gut, dass die Öffentlichkeit nicht allzu viel weiß von den
hilfreichen Syrern. Der Ehrgeiz, mehr Details zu erfahren, sollte
sich da ruhig auch in Grenzen halten, um die Männer nicht der Rache
von Verblendeten auszusetzen. Statt dessen sollte sich Deutschland
erkenntlich zeigen, denn für den Dank der Kanzlerin und des
sächsischen Ministerpräsidenten können sie sich nichts kaufen. Also:
Falls sie noch Asylbewerber sind, sollte ihr Antrag beschleunigt
geprüft werden. Und falls sie eine andere Identität brauchen, sollte
sie ihnen a la Zeugenschutzprogramm auch gewährt werden. Und die
Ermittlungsbehörden sollten aufpassen, dass ihre Namen nicht in den
Ermittlungsakten auftauchen, so eine leichte Beute gegnerischer
Anwälte werden.

Die Hilfe der Syrer ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Jahrelang
haben Behörden und Kirchen in Deutschland die Muslime und ihre
Organisationen hierzulande aufgefordert, gebeten und gebettelt, sie
mögen doch guten Einfluss auf das Verhalten gerade junger Muslime
nehmen und auch beizeiten Bescheid sagen, wenn jemand dem Gemeinwesen
schaden will. Nun haben einige Syrer das getan. Das ist ein Signal,
das hoffentlich alle hören, auch jene Deutschen, die in jedem
Ausländer einen verkappten Terroristen argwöhnen. Das Verhalten der
Syrer hat diversen Hetzern im Land ziemlich viel Wasser abgegraben.
Darüber kann man sich nur freuen.

Nichtsdestotrotz muss sich das Bundesamt für Migration fragen
lassen, wieso es rund 2000 Leute mit offensichtlich gefälschten
Pässen einfach durchgewunken hat ohne sie einer gründlichen
Überprüfung zu unterziehen. Nun soll in solchen Fällen die Polizei
eingeschaltet werden. Das hätte von Anfang so sein müssen.

Pressekontakt:
Ostthüringer Zeitung
Redaktion Ostthüringer Zeitung
Telefon: +49 (0) 365  / 77 33 11 13
redaktion@otz.de

Original-Content von: Ostth?ringer Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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