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Otto IV.: Musik aus seiner Zeit

Am Samstag, 19. Mai 2018, gibt NotaBene um 21 Uhr ein Konzert auf dem Burgberg. Das Ensemble NotaBene wurde 1991 gegründet. Zu ihren verschiedenen Projekten und Konzerten haben die Gründungsmitglieder Anja Schröder, Silvia Wende und Jochen Schröder immer wieder hochkarätige Mitspieler eingeladen. So entstand ein Netzwerk aus klassischen Musikern, Jazzern und Musikern aus dem Bereich Folk, deren Zusammenspiel für einen ganz eigenen Sound sorgt. Historische Instrumente, erfrischende Interpretationen und Lust am Experiment bringen immer wieder neue Hörerfahrungen hervor.

In ihrem Konzert in Bad Harzburg am 19. Mai 2018 wollen sie uns auf eine Zeitreise mitnehmen und spannen einen weiten Bogen vom Jahr 1218, dem Todesjahr Otto IV. bis in das Jahr 1618 ? aus dem Mittelalter hinein in das Goldene Zeitalter der Renaissance.

Anja Schröder erhielt den ersten Musikunterricht mit 6 Jahren von ihrem Vater, dem Pianisten und Trompeter Herbert Breburda. Sie erhielt eine klassische Ausbildung auf dem Klavier und der Trompete und wandte sich später der Perkussion zu. Tanz ist für sie ein ausdrucksstarkes Medium, das ihre musikalische Entwicklung stark prägt. Anja ist Sängerin und Perkussionistin im Ensemble.

Silvia Wende studierte Gitarre bei Jens Wagner an der Universität Essen. Sie gehört zur Stammbesetzung des ?Ensembles NotaBene? und der Frauen-Mittelalterband ?Filia Irata?. Gesangsunterricht bei Norbert Gottschalk, Sabine Kühlich und Sigrid Hausen sowie zahlreiche Kurse im Jazzgesang ergänzten ihre Ausbildung. Seit den frühen 1990er Jahren widmet sie sich zunehmend den historischen Zupfinstrumenten. Silvia spielt Saiteninstrumente und singt im Ensemble.

Jochen Schröder erlernte Querflöte bei Burghard Dinter und das Cembalospiel bei Alexander Meyer von Bremen. Später wandte er sich der Blockflöte und anderen historischen Blasinstrumenten zu. Er absolvierte ein Designstudium und arbeitete einige Jahre als Creative Director, bevor er sich ganz der Kunst zuwendete. So war er in den 1980er Jahren Mitglied verschiedener erfolgreicher Folkbands, in denen er für das Repertoire und den Einsatz historischer Instrumente wie Schalmei, Krummhorn etc. verantwortlich zeichnete. Er erhielt unter anderem den Schallplattenpreis der ?Deutschen Phonakademie?. Seit den 1990er Jahren arbeitet er außerdem als Eventregisseur, Autor von Theaterstücken und Schauspieler. Jochen Schröder spielt Blockföten, Krummhörner und Schalmeinen im Ensemble NotaBene.

Marco Ambrosini studierte Violine und Viola, Musiktheorie, Musikgeschichte und Komposition in Ancona und Pesaro. 1982 begründete er mit Peter Rabanser das Ensemble ?Oni Wytars?, 1991 mit Katharina Dustmann das Produktionsstudio ?Studio Katharco?. Er ist Solist und Komponist in zahlreichen internationalen Ensembles für Alte und Neue Musik. Marco Ambrosini gilt als der Pionier der Wiederentdeckung der Nyckelharpa (Schlüsselfidel) außerhalb Schwedens und ihrer Verwendung in unterschiedlichen Musikrichtungen außerhalb der schwedischen Nyckelharpa-Tradition. Er lehrt an mehreren europäischen Musikhochschulen und ist didaktischer Leiter des European Nyckelharpa Trainings (www.nyckelharpa.eu) und der Summer Master Classes für Alte Musik (www.summermasterclasses.eu). Marco Ambrosini spielt die Schlüsselfidel.

Peter Rabanser erhielt eine Ausbildung in klassischer Gitarre. Später kamen Instrumente des Balkans und des Nahen Ostens hinzu. 1984 war er Mitbegründer des Ensembles ?Oni Wytars?. Seitdem setzt er sich intensiv mit süd- und osteuropäischen Musiktraditionen und deren Spuren in der Alten Musik auseinander. Er gibt Workshops in Österreich, Deutschland und Italien und absolviert zahlreiche Konzertreisen, CD- und Rundfunkproduktionen mit den Ensembles ?Oni Wytars?, ?Katharco Consort?, ?Accentus? und ?Unicorn?, ?Ensemble Llull? sowie mit Glen Velez, Renaud Garcia-Fons und René Clemencic. 2004 erhielt er den deutschen Weltmusikpreis ?Ruth-Newcomer? zusammen mit dem ?Yalla Babo Express Orchestra?. Peter Rabanser spielt die Oud, Chalumeau, Dudelsack, Perkussion und singt.

Lynn Tabbert begann zunächst ein klassisches Klavierstudium bei Peter Rösel an der Dresdner Hochschule für Musik, bevor er sich mit weiteren Studien bei Ludger Rémy und Christine Schornsheim auf das Spiel historischer Tasteninstrumente und die Musik der Renaissance und des Barock spezialisierte. Als Cembalist und Organist wirkte er bei zahlreichen Konzert-, Opern-, Rundfunk- und CD-Produktionen namhafter Ensembles mit und begleitete auf Kursen und Wettbewerben. Parallel arbeitete Lynn Tabbert als Klavierbegleiter für klassischen und modernen Tanz unter anderem an der Dresdner Palucca Hochschule für Tanz und für den jährlich in der Schweiz stattfindenden Prix de Lausanne. Seit 2013 ist er Korrepetitor an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Lynn spielt die Orgel und das Virginal.

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