Prädiktive Instandhaltung durch kluges Datenmanagement

Für einen zuverlässigen und gleichzeitig wirtschaftlichen Verkehrsbetrieb müssen die Fahrzeuge jederzeit zur Verfügung stehen und alle Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Lebensdauer von Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten soll maximiert, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit erhöht werden. Die konventionelle Instandhaltungspraxis stößt dabei an Grenzen.

„Ziel ist es daher, alle Informationen, Analysen und Prognosen eines jeden Fahrzeugtyps bereitzustellen, die für eine optimale und prädiktive Instandhaltungsstrategie benötigt werden.“ erklärt Gritt Hannusch, Bereichsleiterin Anlagenmanagement.

Im Zeitalter der digitalen Werkstatt spielt daher die Analyse aus Mess- und Betriebsdaten und der Instandhaltungsinformationen eine immer größere Rolle. Als analytisches Informationssystem ist die Software in Lage, Daten zu sammeln, zu analysieren und damit zum Leben zu erwecken. Betriebsdaten, Stammdaten, korrektive und präventive Instandhaltungsdaten werden zentral ausgewertet und fortlaufend aktualisiert. Mess- und Betriebsdaten werden über Schnittstellen in das System geladen, Instandhaltungs- und Zustandsinformationen von den Mitarbeitern erfasst. Mobile Apps, die eine on- und offline-Funktionalität bieten, ermöglichen dabei die durchgängig digitale Erfassung auch für die Werkstattmitarbeiter und dem mobilen Service-Team. Schnittstellen schließen ebenfalls die Lücke zu externen Instandhaltungsdienstleistern.

Die zentrale Datenhaltung bietet die Möglichkeit, alle Informationen zueinander in Beziehung zu setzen, um dem Anwender zielgerichtet aktuelle Informationen z. B. zum Flottenstatus, aktuellem Störungsverhalten und notwendigen Instandhaltungen zu geben. Außerdem werden Störungen vorhergesagt und so ein rechtzeitiges und vor allem vorrausschauendes Eingreifen gewährleistet.

Erst durch kluges Datenmanagement ist prädiktive Instandhaltung möglich, da Schwachstellen automatisch analysiert werden und der Ausfall von Fahrzeugkomponenten oder Bahninfrastruktur vorhergesagt werden kann.

Das digitale Asset Management System zedas®asset optimiert die Instandhaltungsprozesse erheblich. Sie ermöglichen eine höhere Fahrzeugverfügbarkeit und eine gleichmäßige Auslastung der Werkstätten. Schienenfahrzeugbetreiber erhalten damit präzise Vorhersagen über zukünftige Ausfälle insbesondere von Verschleißteilen. zedas®asset führt zentral alle Daten im Instandhaltungsprozess zusammen und wertet diese durchgängig und kontinuierlich in alle Richtungen aus. Der Anwender behält so immer den aktuellen Status seiner Fahrzeuge und Infrastruktur im Blick. Auf der Basis der Daten wird eine vorausschauende
Instandhaltung möglich; was unnötige Wartungstermine und ungeplante Ausfallzeiten vermeidet. Die Systeme erstellt die passenden Dienstpläne und bestellt über das digital eingebundene Lagermanagement rechtzeitig Ersatzteile.

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