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Produkte der Kreativwirtschaft zum Nulltarif? – Warum das Modell –Pitch– nicht mehr zeitgemäß ist

In der deutschen Agenturbranche braut sich etwas
zusammen. Der Grund: Immer häufiger werden Etats zum Pitch
ausgeschrieben, immer seltener die Teilnahmen zu
Auftragsausschreibungen von Unternehmen allerdings mit einem Honorar
vergütet. Im Gegenzug lehnen Agenturen immer häufiger
Pitcheinladungen von vornherein ab, weil sie die Teilnahmebedingungen
für nicht seriös halten. Dies geht aus einer aktuellen,
repräsentativen Studie der auf Agenturmanagement spezialisierten
Unternehmensberatung cherrypicker hervor, an der sich rund 350
Agenturen aller Art im deutschsprachigen Raum beteiligt haben.

Konzeptionelle Arbeit wird weniger wertgeschätzt

Der Umfrage zufolge kassieren circa 75 Prozent der Unternehmen
Absagen, wenn sie Agenturen zum Pitch einladen. Dabei lohnt es sich,
bei der Ursachenforschung einen Blick über den Tellerrand zu werfen.
Denn es geht um weitaus mehr als um ausbleibende Pitch-Honorare und
mangelnde Teilnahmebereitschaft. Vielmehr stellt sich die
grundsätzliche Frage, was Produkte der Kreativwirtschaft in den Augen
von ihren Abnehmern überhaupt noch wert sind? „Die
Pitch-Honorar-Debatte spiegelt die in Unternehmen weit verbreitete
Auffassung wider, kreative Top-Leistungen gäbe es zum
Schnäppchenpreis – und Pitch-Konzepte gar zum Nulltarif“, erläutert
Oliver Klein, Inhaber von cherrypicker. „Nach unseren Erfahrungen ist
vielen Unternehmen überhaupt nicht bewusst, wieviel sie bei
Auswahlprozessen falsch machen können. Der Arbeitsaufwand der
Agenturen wird dabei oftmals genauso unterschätzt wie der Mehrwert,
den die für den Pitch erarbeiteten Konzepte am Ende bringen.“

Großangelegte Pitch-Verfahren häufig nicht effektiv

Dabei stecken auch die Unternehmen in einem Dilemma.
Marketingabteilungen stehen heute unter erheblichem Erfolgs- und
Kostendruck. Gleichzeitig sorgt die Digitalisierung dafür, dass die
Marketingkommunikation stetig komplexer wird. Eine Folge: Immer
häufiger laden Marketing- und Kommunikationsentscheider zu
großangelegten Pitches mit mehr als vier Teilnehmern ein, um sich für
ihre Projekte externe Dienstleister ins Haus zu holen. Dabei erweist
sich diese Form des Auswahlprozesses in vielen Fällen als wenig
effizient – sowohl vom Kosten- als auch Zeitaufwand gesehen. „Ein
effektiver Pitch erfordert eine gründliche Vorbereitung sowie eine
zielsichere Auswahl und ein angemessenes Briefing der
Pitch-Teilnehmer“, so Oliver Klein. „Viele Unternehmen können diese
Aufgaben zeitlich und fachlich nicht leisten, weswegen hier die
Beauftragung von Agentur-Managementberatungen Sinn macht.“ Auf diese
Weise wird ein effizienter und ökonomischer Auswahlprozess bei einer
gleichzeitig hohen Qualität der Einreichungen gewährleistet.

cherrypicker gibt Empfehlung für angemessene Honorare

Laut cherrypicker-Umfrage erhält eine Agentur im Schnitt 14
Pitch-Anfragen pro Jahr. Allerdings wird nur ein Viertel der
Einladungen tatsächlich angenommen. Die Gründe hierfür: Ungenaue
Briefings, zu knapp bemessene Deadlines, ein unklares Auftragsvolumen
sowie zu breit gestreute, willkürliche Einladungen. Dabei sind die
Vorstellungen über die Angemessenheit von Ausschreibungsvergütungen
je nach Branche unterschiedlich. Mit 63,8 Prozent werden Honorare am
häufigsten für Pitches um Werbeetats gezahlt. Geht es um digitale
Kommunikation ist ein Pitch nur zu 36,9 Prozent honoriert, bei
PR-Aufgaben sind es sogar nur 30,6 Prozent. Über alle Disziplinen
hinweg wird durchschnittlich gerade einmal in etwas mehr als jedem
zweiten Pitch eine Aufwandsentschädigung bezahlt. Auf Basis der
repräsentativen Umfrage leitet cherrypicker eine Empfehlung für
angemessene Pitch-Honorare in der Marketing- und
Kommunikationsbranche ab. Je nach Umfang der Pitch-Aufgabe spricht
sich die Agentur-Managementberatung für eine Bezahlung von mindestens
3.000 Euro für kleine, sowie bis zu 30.000 Euro für komplexe oder
internationale Pitch-Aufgaben aus.

Über cherrypicker

cherrypicker ist die führende Unternehmensberatung für
Agentur-Management im deutschsprachigen Raum. Bereits seit zwölf
Jahren unterstützt cherrypicker werbetreibende Unternehmen und
Institutionen national und international dabei, die passenden
Kommunikationsagenturen zu finden.

Ziel von cherrypicker ist es, mehr Sicherheit und Transparenz in
den häufig sehr unübersichtlichen und sich schnell ändernden
Agenturmarkt zu bringen und damit für den effektiven und
erfolgreichen Einsatz von Agenturen zu sorgen. In über 400
Auswahlprozessen hat die Hamburger Agentur-Managementberatung ihre
Kunden von den Vorteilen von Pitch-Honoraren überzeugen können.

cherrypicker ist zu 100 Prozent inhabergeführt und unabhängig.

Pressekontakt:
Felicitas Credner
cherrypicker
Agency Selection Service

Erik-Blumenfeld-Platz 1 (Am Blankeneser Bahnhof),
D-22587 Hamburg, Germany
+49 (0)40 – 28 66 77 9 – 0
Felicitas.Credner@cherrypicker.de
www.cherrypicker.de

Weitere Informationen unter:
http://


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