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Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt: IHK Saarland und WfbM e.V. kooperieren bei Inklusion benachteiligter Menschen

Heute (28.09.2016) fiel der offizielle Startschuss für den neuen IHK-Zertifikatslehrgang ?Kaufmännische Assistenz für Telefonzentrale und Empfang (IHK)? in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen e.V. im Hause der Stiftung Demokratie Saarland.
In den saarländischen Rehabilitationseinrichtungen arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsarten und-graden. Um kognitiv leistungsfähige Werkstattbeschäftigte mit einer bedarfsgerechten Qualifizierung unterstützen und damit deren berufliche Integration in den sog. ersten Arbeitsmarkt fördern zu können, kooperierten IHK Saarland und die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen e.V. bei der Entwicklung eines Zertifikatslehrganges, der sowohl konzeptionell als auch ordnungspolitisch eine deutlich höherer Flexibilität und zeitnahe Realisierung ermöglicht. Innerhalb eines Jahres konnte das Programm ?Kaufmännische Assistenz für Telefonzentrale und Empfang? projektiert und umgesetzt werden. Start war am 31. August. Das Konzept knüpft an bereits vorhandene Kenntnisse und Erfahrungen der Teilnehmer/innen an und läuft über ein ganzes Schuljahr mit einem Unterrichtstag pro Woche. Das ermöglicht es, Erlerntes direkt in der Praxis anzuwenden. Durch die Gruppenarbeit werden das verbale Ausdrucksvermögen wie auch Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen gefördert. Inhalte sind Kommunikation, Kaufmännische Grundlagen und Organisation.
Das Zertifikat erhalten die Teilnehmer durch das erfolgreiche Absolvieren einer internen IHK-Zertifikatsprüfung und einem Fachgespräch.
?Der erste landesweite IHK-Zertifikatslehrgang für Werkstattbeschäftigte ?Kaufmännische Assistenz für Telefonzentrale und Empfang? steigert die Chancen für Menschen mit Behinderungen, einen Arbeitsplatz in einem Unternehmen, in einem Geschäft oder in einem Büro zu finden. Diese Mitarbeiter sind dann auch Vorbild für andere Menschen mit Behinderung, sich für eine Fortbildungsmaßnahme ? egal welcher Art  – zu entscheiden. Mein Dank geht an die Vertreterinnen und Vertreter der IHK und die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten , die mit viel Verständnis und mit viel Engagement es geschafft haben,  Menschen mit Behinderung in unsere Arbeitswelt mit einzubinden und Ihnen das Selbstwertgefühl zu geben, dazu zu gehören.?, kommentierte Staatssekretär Stephan Kolling im Rahmen der offiziellen Feierstunde.
 
IHK-Geschäftsführer Peter Nagel und WfbM-Geschäftsführer Michael Schmaus betonten ebenfalls die Wichtigkeit solcher Projekte ? sie seien zum einen ein Beitrag zur Inklusion benachteiligter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt und zum anderen auch geeignet, möglichst viele Menschen für den Fachkräftebedarf in der saarländischen Wirtschaft zu aktivieren.
 

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