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Regionales Gesundheitsnetzwerk Leverkusen setzt bei der Versorgung von Patienten mit chronischen Erkrankungen auf MicroNova

Die Ärztegenossenschaft Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen eG hat sich für eine Managed-Care-Lösung von MicroNova entschieden, um die Zusammenarbeit von Ärzten, Gesundheitsdienstleistern und nichtärztlichen Leistungserbringern zu verbessern. Die Software soll im Rahmen des Projektes „VitaLev“ eingesetzt werden. Ziel des Vorhabens ist es, Patienten mit chronischen Erkrankungen oder multimorbide Patienten durch den Austausch wichtiger Befunde sowie Therapie- und Behandlungsvorschläge gemeinsam besser versorgen zu können. Die technischen Voraussetzungen hierfür schafft die individuell angepasste MicroNova-Software, die schon ab Mitte März 2014 in den teilnehmenden Arztpraxen installiert wird.
Chronisch kranke oder an mehreren Krankheiten leidende Patienten werden im Laufe der Zeit von einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure behandelt oder therapiert – vom Haus- über den Facharzt bis hin zu stationären Einrichtungen und anderen ambulanten Leistungserbringern. Um die verschiedenen Aktivitäten optimal aufeinander abzustimmen, eine Über- oder Unterversorgung sowie Neben- und Wechselwirkungen zwischen den eingenommenen Medikamenten zu überblicken, ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig. Die Ärzte des Regionalen Gesundheitsnetzwerkes Leverkusen haben hierzu ein praxistaugliches Versorgungskonzept mit standardisierten Anamneseroutinen, Risikoprofilen und Behandlungspfaden entwickelt, das ein koordiniertes und zielgerichtetes Vorgehen ermöglicht.
Nahtlose Einbindung vorhandener Systeme
Im Rahmen des Projektes „VitaLev“ sollen die Mitglieder der Ärztegenossenschaft in Zukunft Gesundheitsdaten, Hinweise auf mögliche Risiken und weitergehende Therapie- und Behandlungsvorschläge einfach und strukturiert austauschen können. Dazu benötigen sie dank der Lösung von MicroNova keine zusätzliche Software, denn sie können die vorhandenen Arztinformationssysteme ohne Zusatzaufwand weiter nutzen. Die Übertragung der medizinischen Daten ist dabei strikt an eine Zustimmung der Patienten gebunden. So entsteht in jeder Praxis eine dezentral vorgehaltene Patientenakte.
Neben elektronischen Behandlungspfaden wird die Akte auch einen gemeinsamen Medikamentenplan enthalten. Letzterer zeigt auf einen Blick, wer was wann und in welcher Dosierung verordnet hat, so dass der Arzt mögliche Interaktionen und Kontraindikationen besser erkennen und vermeiden kann. Dank der vorher festgelegten Behandlungspfade und des Informationsaustausches lässt sich der Therapieverlauf zeitnah analysieren, bei Bedarf schneller anpassen und adäquat umsetzen. Dies hilft nicht nur, die Behandlungsqualität zu verbessern, sondern spart auch Kosten – etwa durch die Vermeidung von Doppeluntersuchungen oder unnötigen Krankenhausaufenthalten. Mittelfristig will das Regionale Gesundheitsnetz Leverkusen zudem die Zusammenarbeit mit den stationären Einrichtungen der Region ausbauen, um auch diese aktiv in die gemeinsame Versorgung der Patienten einbinden zu können.
„Bei der Auswahl einer geeigneten IT-Lösung war es uns besonders wichtig, den administrativen Aufwand für die Ärzte und anderen Fachkräfte möglichst gering zu halten“, sagt Dr. Manfred Klemm, Vorstandsvorsitzender des Arztnetzes Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen eG. „Zudem wollten wir vermeiden, dass die Daten im Arztinformationssystem und in einer weiteren separaten Software erfasst werden müssen, die dann die Vernetzung ermöglicht. MicroNova konnte uns dafür genau die richtige Lösung bieten: Durch die extrem hohe Flexibilität und einer unglaublichen Nutzerorientierung der IT-Umgebung, lässt sich eine sehr hohe Integration in den täglichen Arbeitsablauf erzielen. Und dank der universellen Schnittstellentechnologie lassen sich die Daten sicher und effizient zwischen den einzelnen Praxen übertragen. Dabei ist es egal, welches Arztinformationssystem dort verwendet wird.“
„Dieses Beispiel zeigt einmal mehr die wachsende Bedeutung einer interdisziplinären und sektorenübergreifenden Kommunikation für das deutsche Gesundheitswesen. Dies spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage nach unseren innovativen Lösungen wieder“, sagt Dietmar Dunkel, Bereichsleiter eHealth & Medical IT bei der MicroNova AG. „Wir erhalten neben vielen Anfragen auch positive Rückmeldungen von unseren Nutzern. Der Informationsaustausch erzielt die erwünschten positiven Effekte und übertrifft diese sogar noch, etwa durch einen engeren fachlichen Austausch der beteiligten Ärzte.“
Die maßgeschneiderte Software-Lösung von MicroNova für das Projekt „VitaLev“ basiert auf der patentierten Vernetzungslösung ViViAN sowie auf der seit September 2012 erhältlichen Abrechnungssoftware VisioContract.
Web-Ressourcen
– www.visiodok.de
– www.micronova.de/de/ehealth-medical-it.html

Die MicroNova AG ist ein seit über 25 Jahren etabliertes Software- und Systemhaus mit derzeit rund 110 MitarbeiterInnen. Neben Simulation und Testautomatisierung für die Automotive-Industrie bietet MicroNova Software für die Vernetzung im Gesundheitswesen, für Behandlungsleitlinien und zur Ärzte-Dokumentation sowie Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für die Überwachung und das Management von IT- und Telekommunikationsnetzen. Darüber hinaus ist MicroNova exklusiver Vertriebspartner für die ManageEngine-Lösungen der ZOHO Corp. im deutschsprachigen Raum. Gegründet wurde MicroNova im Jahr 1987 von Josef W. Karl, der auch heute noch Alleinaktionär und Vorstand der MicroNova AG ist. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Audi, Volkswagen, Porsche, BMW, Continental, E.ON, Telefónica Germany und SIEMENS.
Web: www.micronova.de | www.manageengine.de | www.visiodok.de | www.exam-ta.de

Weitere Informationen unter:
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