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Rekordniveau 2011: Alle zwei Minuten wird eingebrochen

Jetzt haben Einbrecher wieder Hochsaison. Sie nutzen die Urlaubszeit und die Unbekümmertheit der Haus- und Wohnungsbesitzer. 2011 stieg die Anzahl der versicherten Wohnungseinbrüche um 15 Prozent und die Schadensumme um 23 Prozent. Den steigenden Trend bemerkt auch die SV SparkassenVersicherung (SV). Laut GDV (Gesamtverband der Versicherungswirtschaft) kostete ein Einbruch die Versicherer durchschnittlich 3.050 Euro – das ist Rekordniveau.
„Viele Leute sind einfach zu sorglos, wenn sie das Haus verlassen. Das lieben Einbrecher: Schlecht gesicherte Balkontüren und Fenster sowie unverriegelte Haustüren. Diese sind selbst für Gelegenheitseinbrecher ein Kinderspiel“, warnt Risikoexperte Patrick Schönberger von der SV. Mit einfachstem Werkzeug wie einem Draht, Schraubenzieher oder dem Kuhfuß knackt er diese innerhalb von Sekunden. Wenn Haus- oder Wohnungsbesitzer die Haustüre nicht abschließen, weil sie nur kurz zum Einkauf um die Ecke gehen, gibt es für manche eine böse Überraschung bei der Rückkehr. „Eine nur zugezogene Haustüre knackt ein Einbrecher so als ob er den Schlüssel dazu hätte. Innerhalb von drei bis vier Sekunden ist er im Haus“, weiß Elektroingenieur Schönberger. Diebe kommen zu 90 Prozent tagsüber. Auch wer zur Arbeit oder in die Ferien fährt, ist gut beraten, Haus oder Wohnung richtig zu sichern. Denn sobald ein Einbruchsversuch länger als zwei bis fünf Minuten dauert, geben die meisten Diebe auf. Ihr Motto ist nämlich: heimlich, schnell und leise.
Immer Fenster und Haustür schließen
Mit dieser Vorgehensweise waren die Langfinger in 2011 sehr erfolgreich. Alle zwei Minuten stiegen Einbrecher in eine Wohnung oder Haus ein – Tendenz steigend. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2011 gab es so viele Einbruchdiebstähle wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Aufklärungsquote hingegen ist verschwindend gering (rund 16 Prozent). Im Nachhinein ist es schwierig, wieder an sein Hab und Gut zu kommen. Daher ist Vorsorge wichtig. Diebesgut gibt es nämlich in deutschen Haushalten reichlich. Gerade elektronische, leicht tragbare Geräte sind begehrt und schnell zu verticken: Laptops, Mobiltelefone und Smartphones stehen ganz oben auf der Liste. Schmuck und Bargeld lassen Diebe natürlich auch gerne mitgehen.
Hausratversicherung springt ein – Vorsorge zahlt sich aus
Doch wer bezahlt eigentlich die Schäden nach einem Einbruch und wie hoch sind diese? Das Diebesgut alleine ist nämlich noch nicht der volle Schaden, der dem Haus- oder Wohnungsbesitzer entsteht. Beispielsweise müssen aufgebrochene Wohnungs-, Balkontüren oder Fenster repariert und Instand gesetzt werden. Beruhigend ist, dass dafür die Hausratversicherung einspringt. „Viele sind zu unbekümmert und denken, bei ihnen sei nicht viel zu holen. Damit machen sie es den Dieben leicht. Doch die psychischen Folgen nach einem Einbruch darf man nicht unterschätzen“, warnt Schönberger. Die Mehrzahl kümmert sich nämlich erst nach einem Einbruch um die Sicherheitstechnik. Dabei könnten schon einfaches Wissen und Sicherheitstechnik viele Einbrüche verhindern. Dies lohnt sich. Wegen der hohen Einbruchszahlen planen Kriminalpolizei gemeinsam mit der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen für Ende 2012 einen Tag des Einbruchschutzes. Dabei steht die Einbruchsprävention im Mittelpunkt.
Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.sparkassenversicherung.de.
Die SV rät: Sechs einfache Tipps für Ihr Zuhause:
– Außenbereiche beleuchten: Z. B. Leuchten mit Bewegungsmeldern.
– Rollläden tagsüber hochziehen und nachts schließen – auch während der Urlaubszeit. Nutzen Sie Zeitschaltuhren und Nachbarschaftshilfe.
– Wenn Sie aus dem Haus gehen: Haustüren immer abschließen. Fenster schließen. Schlüssel nie an Außenverstecken deponieren.
– Zusätzliche Sicherungstechnik von Fachfirmen installieren lassen: Spezielle Schlösser für Fenster und Türen. Alarmanlagen von geprüfter und zertifizierter Technik.
– Bei Abwesenheit vorsorgen: Den Briefkasten leeren lassen.
– Weder über soziale Medien im Internet noch auf dem Anrufbeantworter den Urlaub bekanntgeben.
Wer zahlt die Kosten eines Einbruchs?
Hausratversicherung ist ein Muss
Über eine Hausratversicherung schützen Mieter und Hausbesitzer ihr Eigentum – auch vor Feuer, Sturm-, Hagel oder Leitungswasserschäden. Sie übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für Reparaturmaßnahmen beispielsweise nach einem Einbruch aufgrund aufgebrochener Fenster und Türen. Versichert ist der komplette Hausrat, von Möbeln, Gardinen, Wäsche, Schrankinventar bis hin zu Elektrogeräten, Musikinstrumenten und Sportgeräten.
Linksammlung:
– Polizeiliche Kriminalstatistik: http://www.bka.de/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/pks__node.html?__nn n=true
– GDV – Einbruchstatistik der Versicherungswirtschaft: www.gdv.de/einbruchbilanz2011
– Aktiver Einbruchschutz: „Das sichere Haus“ der SV: http://www.sparkassenversicherung.de/web/html/_resources/features/energie_und_ha us/iframe_aussen.html
– http://www.nicht-bei-mir.de/

Weitere Informationen unter:
http://


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