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Relief Display – Die Tiefzieh-Universität Teil 1: Tiefziehtechnik

Im ersten Teil der Reihe ,,Die Tiefzieh-Universität‘‘ der Relief Display wird die Tiefziehtechnik und deren Voraussetzungen erklärt. Genauer eingegangen wird auf das Artwork, die Drucktechnik, den Formenbau, das Tiefziehen an sich sowie die abschließenden Konfektionierungsmöglichkeiten.

Bei der Tiefziehtechnik handelt es sich um einen feinrastrigen Offsetdruck auf Kunststoff (Spezial-Hart-PVC), der ‚Sicolex‘ heißt und sich durch eine hochfein mattierte Oberfläche auszeichnet.

Als Druckunterlagen dienen Artworks für den Offsetdruck (300dpi). Diese sollten in Form von CDs (mit Proof) oder als PDF zur Übermittlung an die Lithoanstalt vorliegen. Alternativ ist auch der Download von einem Server möglich.

In der Lithoanstalt werden dann Bildschirmretuschen durchgeführten, die Seiten aufgebaut und anschließend das Artwork auf Platten kopiert, bevor die bestellte Auflage auf Folien von 0,2 – 0,75 mm Stäke gedruckt wird.

Im Gegensatz zum Offsetdruck auf Papier werden auf Kunststoff nicht 4 Farben nass in nass, sondern jeden Tag nur eine Farbe gedruckt. Normalerweise werden montags Magenta, dienstags Cyan, mittwochs Gelb, donnerstags Schwarz und freitags die Schmuckfarben, Siebdrucklacke usw. auf den Bogen (Brutto 100-70 cm) gedruckt.

Gleichzeitig mit dem Druck beginnt der Formenbau, eine bildhauerische Arbeit, die in klassischer Weise durch das Abtragen von der Oberfläche her vonstatten geht. Oder der Aufbau mit Ton – so wie man es vom Töpfern her kennt. Gearbeitet wird meistens mit Positiv-Formen aus Gips, Metall und Kunstharz, die nach ihrer Fertigung in die Tiefziehmaschine montiert werden. Danach werden die bedruckten Plano-Bogen auf die Formen gelegt und unter Hitze (210 Grad) und Vakuum bogenweise max. 12-15 cm ‚tiefgezogen‘

Nach dem Tiefziehen gibt es verschiedene Konfektionierungsmöglichkeiten, z.B. Stanzen, Kaschieren auf Kartonträger, Verschweißen, Ausschäumen mit Polyurethan – diese plastischen Displays eignen sich dann hervorragend als Langzeitwerbemittel, sind robust und nicht eindrückbar.

Überzeugend sind Plastizität und die Außergewöhnlichkeit solcher POS-Werbemittel. Die Umsetzung dieser Technik wird anschaulich dargestellt unter www.reliefdisplay.de.

Weitere Veröffentlichung zum Thema Displays und Tiefziehen folgen in den kommenden Wochen. In der nächsten Folge wird informiert über die Werbewirkung von tiefgezogenen 3D-Werbemitteln wie bspw. Wobblern, Postern, Thekendisplays und Schaufensterdisplays.

Wenn Sie keine Folge verpassen möchten, schicken Sie doch einfach eine E-Mail mit dem Stichwort ‚Pressemeldung Tiefzieh-Universität‘ an info@reliefdisplay.de

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