Die baden-württembergische Landesregierung ist
gestern erneut mit dem Versuch gescheitert, bei der Bundesregierung
Hilfsgelder für den insolventen Drogeriemarktbetreiber Schlecker zu
mobilisieren. Dies berichtet die in Düsseldorf erscheinende
„Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf einen Brief
des Bundeswirtschaftsministeriums vom Dienstag. „Hilfe durch den Bund
kommt nur in Betracht, wenn die Bundesländer finanziell überfordert
sind“, zitiert die Zeitung aus dem Schreiben. Die Länder hätten
eigene Förderinstitute, die gegebenenfalls auch Kredite bereitstellen
könnten. Die bundeseigene KfW hatte es zuvor abgelehnt, den von
Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz geforderten
Überbrückungskredit von 70 Millionen Euro für eine
Schlecker-Transfergesellschaft bereitzustellen.
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