Rheinische Post: Brandenburgs CDU-Chef fordert drei Ministerposten für Ostdeutsche im Bundeskabinett

Die geringe Anteil ostdeutscher Politiker im
Bundeskabinett ist nach Ansicht von Brandenburgs CDU-Chef Ingo
Senftleben ein Grund für die Frustration der Bürger in
Ostdeutschland. “Wenn die CSU wie selbstverständlich drei
Ministerposten im Bundeskabinett verlangt, und nun auch das Saarland
drei Ministerien besetzt, hat der Osten auch das Recht dazu”, sagte
Senftleben der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Montag). Der Osten
werde nicht stark genug abgebildet an der Spitze der Bundesregierung
und der Bundespartei, sagte der CDU-Spitzenkandidat für die
Landtagswahl am 1. September. 30 Jahre nach dem Mauerfall müsse den
Ostdeutschen endlich die Sicherheit gegeben werden, dass sie mit den
Westdeutschen auf Augenhöhe und keine Bürger zweiter Klasse seien.
“Auch weil das immer noch nicht überall geschieht, ist die Stimmung
im Osten schlechter als im Westen.” Die Ostdeutschen könnten genauso
selbstbewusst auftreten wie die Bayern oder Nordrhein-Westfalen oder
Saarländer, so Senftleben.

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