Rheinische Post: Greenpeace warnt vor Sterben der Nadelwälder und greift Altmaier an

Ohne einen schnelleren Kohleausstieg und einen
konsequenteren Klimaschutz sieht die Umweltorganisation Greenpeace
die Nadelwälder in Deutschland in Gefahr. “Wenn wir nicht sehr
schnell handeln, wird es in absehbarer Zeit keine Wälder mehr in der
bisherigen Form geben”, sagte Greenpeace-Deutschland-Chef Martin
Kaiser der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Freitag). “Die
Nadelwälder sterben ab.” Die Bundesregierung müsse das erkennen und
den klimawissenschaftlich notwendigen Kohleausstieg bis 2030
beschließen, sagte er. Den zuständigen Wirtschaftsminister Peter
Altmaier (CDU) griff Kaiser scharf an. “Peter Altmaier erscheint als
der falsche Mann im Ministeramt. Er ist den Aufgaben, Deutschlands
Energie klimasicher zu machen, die Erneuerbaren auszubauen und den
Kohleausstieg schnell zu starten, offenkundig nicht gewachsen”, so
Kaiser. Altmaier habe seit dem Kohleausstiegsbeschluss sechs Monate
verstreichen lassen, ohne etwas zu tun. “Mit ihm hat die
Bundeskanzlerin eine eklatante Schwäche im Kabinett. Die muss sie
angehen”, sagte der Greenpeace-Chef. Bezogen auf das Rheinische
Revier forderte Kaiser, dass RWE das Baggern am Rand des alten
Hambacher Waldes unverzüglich einstellen müsse. “Dies ist eine
Provokation”, sagte Kaiser. “Es braucht endlich das
Kohleausstiegsgesetz auf Bundesebene und bis dahin ein Moratorium für
die Umsiedlungen im Rheinischen Revier.”

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Rheinische Post
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