Rheinische Post: JU-Chef Kuban: Mit Urwahl der Partei neues Leben einhauchen

JU-Chef Tilman Kuban hält nichts von dem Appell von CSU-Chef
Söder, die Debatte um die nächste Kanzlerkandidatur zu beenden, und fordert von
der Unionsführung Unterstützung für eine Urwahl. “Auch die Parteispitze sollte
begreifen, dass moderne Parteiarbeit mehr Mitmachen bedeutet”, sagte Kuban der
Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Dienstag). Das sei nicht immer einfach, aber
notwendig, wenn die Union Volkspartei bleiben wolle. Er werde den Antrag der JU
für den CDU-Bundesparteitag in Leipzig auf Urwahl der nächsten Kanzlerkandidatur
nicht zurückziehen. Die Union müsse moderner werden und die Basis besser
einbinden. CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer habe im Ringen um den Parteivorsitz
gezeigt, dass sie Wettbewerb nicht scheuen müsse. Die CDU habe 2018 drei
Kandidaten und acht Regionalkonferenzen gehabt und die Teilnehmer hätten am
liebsten sofort abgestimmt. “So würden wir es auch bei der Urwahl machen und
damit der Partei neues Leben einhauchen.” Kuban sagte: “Wir leben nicht mehr im
Jahr 2005, als Angela Merkel das erste Mal Kanzlerkandidatin wurde. Heute wollen
die Mitglieder viel mehr mitbestimmen.”

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Rheinische Post
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