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Rheinische Post: JU-Kandidat Gruhner: „Wir haben uns von den Jusos die Butter vom Brot nehmen lassen“

Die Junge Union ist nach Ansicht des Thüringer
Kandidaten für den Vorsitz, Stefan Gruhner, von den Jusos unter Kevin
Kühnert in den Hintergrund gedrängt worden. „Wir haben uns als JU
2018 bei der Auseinandersetzung mit der großen Koalition von den
Jusos die Butter vom Brot nehmen lassen. Die waren lauter als wir.
Das gab es noch nie in der Geschichte der JU, dass die Jusos in den
Medien präsenter waren als wir. Das darf sich nicht wiederholen“,
sagte der CDU-Landtagsabgeordnete der Düsseldorfer „Rheinischen Post“
(Dienstag). Die JU müsse wieder „Abteilung Attacke“ sein. Gruhner
tritt bei der Wahl am 16. März gegen Tilman Kuban aus Niedersachsen
an. Gruhner kritisierte die große Koalition scharf und befürwortete
notfalls einen Bruch im Herbst. Mit teuren Rentengeschenken werde die
Zukunft der jungen Generation verfrühstückt, sagte Gruhner. „Ich
finde, der Groko fehlt der Respekt gegenüber den Jungen. Wenn das so
weiter geht, müssen wir der Koalition mit der SPD zur Halbzeit das
Vertrauen entziehen.“ Zur CDU erklärte Gruhner mit Blick auf Annegret
Kramp-Karrenbauer als Parteichefin und Paul Ziemiak als
Generalsekretär, ein neuer Kapitän und ein neuer erster Offizier auf
dem Tanker CDU reichten nicht. „Der Maschinenraum braucht mehr PS,
und deshalb brauchen wir auch eine inhaltliche Erneuerung, wo die JU
Taktgeber sein muss.“

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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