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Rheinische Post: Kommentar: Landesvater Laschet

Die Amok-Fahrt von Münster war der erste echte
Krisenfall für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Erstmals
war er nicht nur als Regierungschef gefragt, der Gesetze auf den Weg
bringt und an der Zukunft des Landes arbeitet, sondern auch als
einfühlsamer Gesprächspartner für Opfer, Angehörige und Helfer.
Laschet hat seine Rolle als Landesvater in Münster gut ausgefüllt. Er
suchte den Kontakt zu den Angehörigen der Opfer mit taktvoller
Diskretion und fand glaubwürdige Worte sowie einen angemessen
zurückhaltenden Tonfall bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am
Tag nach der Tat. Die wichtigste Säule seiner Glaubwürdigkeit als
mitfühlender Landesvater ist aber seine Opfer-Politik, weil sie schon
vor dem Attentat von Münster erste Konturen bekam. Unter Laschets
Führung berief NRW erstmals eine Opferschutzbeauftragte, außerdem
kämpft das Land auf Bundesebene seit Monaten für höhere
Opfer-Entschädigungen. Für Laschet ist Opferschutz ganz sicher nicht
nur eine Pose, sondern auch ein sehr ernstes politisches Projekt.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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