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Rheinische Post: Spahn legt Gesetzentwurf für mehr Patienten-Sicherheit bei Implantaten vor

Für mehr Patienten-Sicherheit bei
Knieprothesen, Herzschrittmachern und anderen Implantaten hat
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einen Gesetzentwurf für ein
Implantate-Register vorgelegt. „Damit wissen wir, wer wann wem etwas
eingebaut hat“, sagte Spahn der Düsseldorfer „Rheinischen Post“
(Donnerstag). Wenn sich herausstellen sollte, dass ein Produkt
fehlerhaft sei oder Komplikationen bereite, dann werde man künftig
alle Patienten informieren können, die so ein Implantat in sich
trügen. „Das ist ein großer Fortschritt und kann viel Leid
vermeiden“, betonte Spahn. Die verantwortlichen
Gesundheitseinrichtungen, die betroffenen Patientinnen und Patienten
sowie die Hersteller implantierbarer Medizinprodukte würden
verpflichtet, an dem „bundesweiten Implantate-Register“ teilzunehmen,
heißt es in dem Gesetzentwurf, der der „Rheinischen Post“ vorliegt.
Das Gesetz soll Anfang 2020 in Kraft treten. Der Aufbau des Registers
wird nach Angaben des Gesundheitsministers drei bis fünf Jahre
dauern. Mit dem neuen Register soll auch eine Qualitätsverbesserung
jener Produkte erreicht werden, deren Mängel wegen ihrer Tragweite
nicht gleich einen Skandal auslösen, gleichwohl aber keine optimale
Versorgung der Patienten darstellen. „Auch selbst wenn ein Produkt in
Ordnung ist, gewinnen wir Erkenntnisse über dessen Haltbarkeit und
Qualität“, betonte Spahn. „Ein Implantate-Register schafft also
Transparenz, schützt die Patienten und verbessert die
Versorgungsforschung.“

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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