Rheinische Post: Uniper-Chef fordert Job-Zusagen von Fortum

Der neue Uniper-Chef Andreas Schierenbeck fordert vom
Großaktionär Fortum Zusagen zum Erhalt der Arbeitsplätze und der Düsseldorfer
Zentrale. “Gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern kämpfe ich dafür,
substanzielle Zusagen für den Erhalt ihrer Rechte, Arbeitsplätze und der
Zentrale zu bekommen”, sagte Schierenbeck der Düsseldorfer “Rheinischen Post”
(Samstag). Und er betonte: “Bis auf weiteres bleibt Uniper ein eigenständiges
Unternehmen.” Er telefoniere jede Woche mit Fortum-Chef Pekka Lundmark, so
Schierenbeck. “Wir treffen uns regelmäßig, um uns auszutauschen. Die Gespräche
laufen gut. Aber auch ich will wissen, was Fortum mit Uniper vorhat”, betonte
der seit Juni amtierende Uniper-Chef. “Wir als Vorstand müssen sehen, dass wir
im Interesse aller Aktionäre handeln. Der Kursrutsch nach Fortums Ankündigung
der Aufstockung ihrer Uniper-Anteile war nicht im Interesse aller Aktionäre.”
Fortum hatte im Oktober verkündet, sich gut 70 Prozent der Uniper-Anteile
gesichert zu haben. Zugleich bestätigte Schierenbeck Gespräche mit den
russischen Kartellbehörden, die darüber entscheiden, ob Fortum die Mehrheit
übernehmen darf. “Die russischen Kartellbehörden haben sich, wie in solchen
Fällen üblich, bei uns gemeldet, um Daten zum Russland-Geschäft zu erfragen.”
Uniper hat 11.000 Mitarbeiter, davon 2400 in der Düsseldorf Zentrale.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

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