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Rheinische Post: Vorstoß für neue Sozial-Hochhäuser in NRW

Gegen den Mangel an günstigem Wohnraum bringen
SPD, Mieterbund und Teile der Wirtschaft den Neubau von
Sozialwohnungshochhäusern mit bis zu zehn Stockwerken in NRW ins
Gespräch. „Wo es zu wenig Baugrundstücke gibt, muss eben in die Höhe
gebaut werden“, sagte der Fraktionsvize der SPD im Landtag, Jochen
Ott, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). „Ohne einen neuen,
öffentlich geförderten Hochhaus-Bau ist der Bedarf an Sozialwohnungen
in den großen Städten in NRW nicht zu decken.“ Die Entstehung von
sozialen Brennpunkten und die Stigmatisierung solcher Gebäude will
die SPD mit einer weiterentwickelten Belegungsstrategie vermeiden.
„Wenn in einem zehnstöckigen Sozial-Wohnhaus die Stockwerke für
Sozialwohnungen und frei finanzierte Wohnungen gemischt werden, wäre
schon viel gewonnen“, sagte Ott. Silke Gottschalk, Chefin des
Deutschen Mieterbundes in NRW, sagte: „Wenn die neuen
Sozial-Hochhäuser sich gut in die Landschaft einfügen und für mehr
sozialen Wohnraum sorgen, ist das eine gute Idee.“ Thomas Hegel, Chef
des Immobilienkonzerns LEG, der in NRW unter anderem 34.000
Sozialwohnungen vermietet, sagte der Redaktion: „Angesichts des
knappen Baulandes könnten wir beim sozialen Wohnungsbau auch in die
Höhe denken. Auch der Ansatz, Menschen mit unterschiedlichen
Einkommen innerhalb eines Hochhauses eine bezahlbare Wohnung zu
bieten, ist richtig.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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