Rheinische Post: Zahl der Zugausfälle durch Böschungsbrände an Gleisen hat sich vervierfacht

Die Zahl der Zugausfälle durch zunehmende Böschungsbrände an
den Gleisen der Deutschen Bahn hat sich 2018 im Vergleich zum Jahr 2014 mehr als
vervierfacht. Zählte die Bahn 2014 noch 50 Zugausfälle durch Böschungsbrände,
waren es im Jahr 2018 bereits 210. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung
auf eine schriftliche Frage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel
hervor, die der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Montag) vorliegt. Demnach kam
es im vergangenen Jahr zu 514 Böschungsbränden an den Gleisen, 2014 waren es
dagegen nur 208 Brände. Infolge der vielen Böschungsbrände im vergangenen Jahr
zählte die Bahn auch 4544 Zugverspätungen, deutlich mehr als in den Vorjahren.
Im laufenden Jahr konnte die Bahn das Problem der zunehmenden Böschungsbrände
zwar eindämmen, ihre Zahl blieb jedoch weiterhin deutlich höher als in den
Jahren vor 2018. Bis September 2019 zählte der Konzern der Antwort zufolge
bereits 285 Böschungsbrände, die zu 2720 Zugverspätungen und 85 Zugausfällen
geführt hätten. Mit 210 ausgefallen Zügen im vergangenen Jahr seien die
Klimawirkungen auch für die Betriebsstabilität der Bahn bereits relevant, sagte
Gastel der Zeitung. “Die Deutsche Bahn ist aufgefordert, sich besser auf die
Zunahme an Wetterkapriolen vorzubereiten und beispielsweise den
Vegetationsrückschnitt noch stärker präventiv auszurichten”, forderte der
Grünen-Politiker.

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