Widgetized Section

Go to Admin » Appearance » Widgets » and move Gabfire Widget: Social into that MastheadOverlay zone

Risikoberuf am Bau: Präventionsprogramme ersetzen nicht den Versicherungsschutz

Die deutsche Bauwirtschaft boomt. Doch mit den gut gefüllten Auftragsbüchern gehen leider auch seit Jahren hohe Arbeitsunfallzahlen einher. Langfristig betrachtet sind die Unfallzahlen zwar rückläufig, dennoch hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) derzeit immer noch jährlich mehr als 100.000 Arbeitsunfälle zu verzeichnen, etwa 90 davon mit Todesfolge. Mit ihrer neuen Publikation „Wandel der Arbeitswelt – Chance für eine sichere Bauwirtschaft“ will die BG Bau eine Diskussion über neue Möglichkeiten des Arbeitsschutzes sowie bessere Unfall-Präventionsprogramme anstoßen.

Nur vier Prozent der Fälle von Berufsunfähigkeit aufgrund von Unfällen

Die Versicherungsexperten der NÜRNBERGER befürworten in allen Branchen Initiativen, die zu einer höheren Arbeitssicherheit beitragen. Dennoch sollten Arbeitnehmer immer auch eigeninitiativ die eigene Arbeitskraft absichern, zum Beispiel durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder eine Grundfähigkeitsversicherung.

Denn eine Berufsunfähigkeit kann jeden treffen und ist dennoch ein häufig unterschätztes Risiko. Jeder vierte Erwerbstätige scheidet vor Erreichen des Rentenalters wegen Krankheit oder Unfall aus dem aktiven Berufsleben aus. Nur elf Prozent der Betroffenen werden jedoch aufgrund von Unfallverletzungen berufsunfähig. Den weitaus größten Anteil der Berufsunfähigen machen Menschen aus, die an Wirbelsäulen- beziehungsweise Gelenkserkrankungen oder Rheuma leiden (25 Prozent) oder von psychischen Erkrankungen oder Nervenleiden betroffen sind (25 Prozent).

Die Arbeitsschutzexperten der BG BAU setzen ihre Hoffnungen darauf, dass neue Technologien wie Virtuelle Realität, Künstliche Intelligenz oder das Building Information Modeling in Zukunft zu mehr Sicherheit in der Bauwirtschaft beitragen können. Das tut in der deutschen Baubranche auch Not: Trotz des langfristig gesehen rückläufigen Trends bei den Unfallzahlen hat die Bauwirtschaft immer noch mehr als doppelt so viele Unfälle zu verzeichnen, wie im Durchschnitt die gesamte gewerbliche Wirtschaft.

Schon frühzeitig über Absicherung gegen Berufsunfähigkeit nachdenken

Für den Fall, dass der Verlust der Arbeitsfähigkeit nicht durch einen Arbeitsunfall, sondern zum Beispiel durch eine Erkrankung verursacht wird, sollten alle Arbeitnehmer, aber auch Selbstständige vorsorgen. Denn auf eine Versorgung durch den Staat kann man sich hier nicht verlassen, dieser leistet in solchen Fällen meist nur sehr wenig oder gar nichts. Insbesondere die Hauptverdiener einer Familie sollten sich gegen das finanzielle Risiko eines längeren Ausfalls der Arbeitsfähigkeit absichern – zum langfristigen Erhalt des Lebensstandards für sich und ihre Angehörigen.

Es lohnt sich übrigens, bereits frühzeitig, zum Beispiel während der Ausbildung oder des Studiums, über das Thema Absicherung gegen Berufsunfähigkeit nachzudenken. Denn dann sind die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) noch besonders günstig. Manche entscheiden sich – aus unterschiedlichen Gründen – gegen eine BU, vielleicht weil sie in einem Beruf mit besonderen Risiken arbeiten, über ein geringes Einkommen verfügen oder bestimmte Vorerkrankungen haben. Für diese Menschen stellt die Grundfähigkeitsversicherung (GF) eine sinnvolle und attraktive Alternative dar.

Weitere Informationen zu Versicherungen zur Existenzsicherung: https://www.nuernberger.de/existenzsicherung/

Sie muessen eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben Einloggen


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis