Saarbrücker Zeitung: Das letzte Wirtshaus könnte in 15 Jahren sterben

Das Wirthaussterben in Deutschland schreitet
weiter voran. Wie die “Saarbrücker Zeitung” (Samstag) berichtet,
könnten die letzten traditionsreichen Gaststätten auf dem Land und an
den Stadträndern in 15 Jahren verschwunden sein, wenn der Trend nicht
gestoppt wird.

Die Zeitung beruft sich auf Erhebungen des “Bundesverbandes der
Regionalbewegungen”, der über 300 Unternehmen und
Regionalvermarktungsinitiativen vertritt. Demnach gab es 1998 noch
über 53.000 Schankwirtschaften, 2017 waren es nur noch rund 30.100.
Verbandschef Heiner Sindel sagte der Zeitung, gehe die Entwicklung in
dem Tempo weiter, werde das letzte Wirtshaus im Jahr 2034 seine
Pforten schließen.

Am 18. September soll in Berlin vor dem Brandenburger Tor mit
einer großen Protestaktion auf das Aussterben kleiner Nahversorger
hingewiesen werden. Auf der “roten Liste” des Verbandes finden sich
auch Bäcker und Fleischer. Sindel forderte ein Umdenken zugunsten der
Regionen und die Förderung kleiner Handwerksbetriebe durch ein
“Bundesprogramm Regionale Wertschöpfung”.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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