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Saarbrücker Zeitung: Gesundheitsökonom Wasem fordert weitere Studien zur Kieferorthopädie

Der Essener Gesundheitsökonom Jürgen
Wasem hat vor vorschnellen Schlussfolgerungen aus der vom
Gesundheitsministerium veröffentlichten Studie zu Zahnspangen bei
Heranwachsenden gewarnt. „Es wird weiterer Studien bedürfen, um zu
untersuchen, wie das Verfahren mittel- und langfristig tatsächlich
wirkt“, sagte Wasem der „Saarbrücker Zeitung“ (Freitagausgabe).
„Diese sollten jetzt sehr rasch in Auftrag gegeben werden.“ Wasem
warnte vor einer sozialen Schieflage, falls die Behandlung einen
Nutzen hätte, aber nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden
würde. „Dann könnte man später an den Gebissen sehen, welche Eltern
sich die Spange leisten konnten und welche nicht.“ Auch die
Lebensqualität gehöre zu dem, was Kieferorthopädie verbessern solle.
„Die kann sich wiederum auch auf das psychische Befinden auswirken,
positiv oder negativ.“ Auf der anderen Seite stünden Risiken, wie
etwa Röntgenaufnahmen zur Erstellung von Behandlungsplänen. „Wenn es
Risiken gibt, die den Nutzen klar überwiegen, dann sollten die Kassen
dafür auf keinen Fall mehr aufkommen“, so Wasem. Am Ende müsse der
Gesetzgeber entscheiden, ob die Kieferorthopädie im Leistungskatalog
der Kassen bleibe oder nicht.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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