Saarbrücker Zeitung: Russlandbeauftragter fordert weiter Aufklärung von Moskau

Die Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin im
Fall des in Berlin ermordeten Georgiers haben die Bundesregierung nach den
Worten ihres Russlandbeauftragten, Dirk Wiese (SPD), nicht erstaunt. Wiese sagte
der “Saarbrücker Zeitung” (Mittwochausgabe): “Es überrascht uns jedenfalls
nicht.”

Die Entscheidung, aufgrund der fehlenden Kooperation zwei russische Diplomaten
auszuweisen, bleibe richtig. Nach wie vor fordere man “eine ernsthafte und
unverzügliche Mitwirkung der russischen Behörden an der Aufklärung der Tat”.
Putin hatte “spiegelgenaue” Reaktionen angekündigt und den Georgier als
“blutrünstig” und “Banditen” bezeichnet.

Zugleich erklärte Wiese, “abseits dieses gravierenden Falls” hätten sich die
deutsch-russischen Beziehungen in den letzten zwölf Monaten in einigen Bereichen
verbessert. Wiese nannte die Fortschritte im Normandie-Format sowie die
Wiederaufnahme diverser Gesprächsformate. “Dort, wo wir aber unterschiedlicher
Auffassung sind, machen wird das auch klar.”

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