Sachsen-Anhalt/Bildung Wegen Corona-Krise: Sachsen-Anhalt verschiebt Abiturtermine

Sachsen-Anhalt verschiebt aufgrund der Corona-Krise seine Abitur-Prüfungstermine. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf das Landesbildungsministerium. “Sachsen-Anhalt wird nicht am bisherigen Zeitplan für die Abiturprüfungen festhalten”, sagte das Ministerium dem Blatt. Ursprünglich sollten die Prüfungen am 27. April beginnen. “Die genaue Terminplanung wird in den kommenden Tagen kommuniziert”, erklärte das Ministerium. Betroffen sind rund 6.000 Abiturienten. Zuvor hatte die Landesregierung am Mittwoch beschlossen, dass die landesweiten Schulschließungen aufgrund der Virusgefahr bis zum 19. April verlängert werden.

Laut Bildungsministerium wird das Land jedem Schüler zwei Termine pro schriftlicher Prüfungen anbieten. So könnten Schüler sich einen Termin auswählen. Bildungsminister Marco Tullner (CDU) sagte dem Blatt: “Wir garantieren weiterhin, dass jeder Absolvent einen ordentlichen und fairen Zugang zu einem Abschluss bekommt.”

Zudem kritisierte Tullner seine Ministerkollegin in Schleswig-Holstein, Karin Prien (CDU). Sie hatte am Dienstag überraschend angekündigt, in ihrem Bundesland die Abiturprüfungen absagen zu wollen. “Ich bin irritiert, dass hier ohne eine Abstimmung in der Kultusministerkonferenz Alleingänge unternommen werden”, sagte Tullner. “Wir werden weiterhin den Schulterschluss mit anderen Ländern suchen.”

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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