Saturn 3D Sensor Serie mit EyeVision support

Die Saturn 3D Sensor Serie, basiert auf dem Lasertriangulationsprinzip. Durch eine sehr leistungsfähige Hardware mit integriertem FPGA (frei programmierbare Logik) und 2 ARM CPU Kernen, werden on-board mit der maximalen Sensorgeschwindigkeit die Bilddaten eingezogen und daraus 3D Punkte erzeugt. Durch die Hardwarelogik, die die einlaufenden Bilddaten in Echtzeit verarbeitet, werden hier Geschwindigkeiten bis zu 6 KHz (6.000 3D Zeilen pro Sekunde) ermöglicht.

Die FPGA Hardware bietet verschiedene Verfahren zur Laserextraktion, die der Anwender je nach Aufgabenstellung auswählen kann, wie CoG (Center of Gravity), FIR, Peak, etc.

Die Saturn 3D Serie ist mit verschiedenen Laserwellenlängen verfügbar. Als Standard werden rote Laser geliefert. Für verschiedene Anwendungsfälle stehen auch blaue, grüne und IR Laserlinien optional zur Verfügung. In Verbindung mit den verschiedenen Extraktionsalgorithmen (CoG, FIR, ?) werden damit die erzeugten 3D Punktewolken noch einmal um ein Vielfaches verbessert. Für metallische Oberflächen sind blaue Laser und für Halbleiter sind grüne Laser empfehlenswert.

Scheimpflug Setup

Die Saturn Kompaktsensoren garantieren, dank der integrierten Scheimpflug Technologie, für das gesamte Bildfeld eine scharfe Abbildung des Lasers auf dem Sensor. Ebenso von Vorteil ist, dass alle optischen Komponenten im Innern fest verbaut sind und eine Verstellung und Neukalibrierung sind damit nicht nötig. Damit bleibt die Geometrie erhalten, die Scanner bleiben für die definierten Arbeitsbereiche kalibriert und die 3D Punkte sind schon in Weltkoordinaten vorhanden.

Software Integration und Standard API & SDK

Die Saturn Scanner werden mit einem API für die Programmiersprache C/C++ sowohl für Windows als auch Linux, auf x86 Prozessoren oder ARM Linux geliefert. Damit können die Sensoren mit den gängigen Rechnersystemen verwendet werden.

Für OEM-Kunden stehen Linux OS und die Möglichkeit den eigenen FPGA Code zu integrieren, offen.

Die Saturn 3D Sensoren sind in die EyeVision Software integriert. Für alle Anwendungsfälle in denen die EyeVision verwendet wird ? von der Profilauswertung über die Punktewolkenauswertung ? können die Sensoren direkt zum Einsatz kommen. Beispiele für einfache 3D Lösungen per Drag-and-Drop Programmierung sind die Schweißnahtinspektion, Klebe- und Dichtraupeninspektion, Formvermessungen sowie Bin Picking oder Pin Inspektion.

Anschluss und Integration

Um den Sensor zu betreiben steht eine GigE Schnittstelle mit PoE zur Verfügung. Wenn der Sensor ohne Hardwaretrigger läuft, dann genügt ein GigE Kabel. Zusätzlich sind Schnittstellen für einen Trigger oder Encoder Eingang sowie digitale Ein- und Ausgänge vorhanden die über das API gesteuert werden können. Alle Stecker sind M12 Stecker und die Anschraublöcher wurden an zwei Seiten gezielt auf Industrieansprüche mit M3 Gewindebohrungen erstellt. Damit wird eine feste und dauerhafte Verschraubung ermöglicht.

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