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SCHUFA Kredit-Kompass: Rückzahlungsquote mit 97,8 Prozent auf höchstem Niveau seit zehn Jahren

Verbraucher in Deutschland haben ihre Finanzen
im Griff. Dies ist das Fazit des aktuellen SCHUFA Kredit-Kompass
2017, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Anlässlich des
90-jährigen Jubiläums der SCHUFA fasst der aktuelle Kredit-Kompass
neben der ausführlichen Analyse des Kreditverhaltens deutscher
Verbraucher im Jahr 2016 auch die Entwicklung relevanter Indikatoren
der vergangenen zehn Jahre zusammen.

Hierzu erklärte Dr. Michael Freytag, Vorstandsvorsitzender der
SCHUFA Holding AG: „Das Kreditverhalten der deutschen Verbraucher ist
über alle Altersgruppen hinweg vorbildlich. 97,8 Prozent der
abgeschlossenen Kredite wurden 2016 reibungslos zurückbezahlt. Das
ist der beste Wert seit zehn Jahren und bestätigt das erfreu¬lich
hohe Niveau der Vorjahre. Mit 90,7 Prozent unverändert hoch ist auch
der Anteil der Verbraucher, zu denen die SCHUFA ausschließlich
positive Merkmale gespeichert hat.“

Rückzahlungsquote mit 97,8 Prozent auf höchstem Niveau seit zehn
Jahren

Ein wichtiger Indikator für das Kreditverhalten der deutschen
Verbraucher sowie das gute Funktionie-ren der Kreditwirtschaft ist
die Rückzahlungsquote. Sie hat in 2016 mit erfreulichen 97,8 Prozent
(+0,2 Prozentpunkte) das höchste Niveau seit zehn Jahren erreicht. Im
Zehn-Jahres-Vergleich war die Rückzahlungsquote mit Werten zwischen
97,5 und 97,8 Prozent permanent hoch und belegt, dass die Verbraucher
in Deutschland verantwortungsbewusst mit ihren finanziellen
Verpflichtungen umgehen können. Auch die stabilisierende Funktion der
SCHUFA in der deutschen Kreditwirtschaft wird hiermit deutlich.

Besonders erfreulich ist auch die konstante Verbesserung der
Rückzahlungsquote bei jungen Verbrauchern: Die Altersgruppe der 18-
bis 19-Jährigen liegt mit einer Rückzahlungsquote von 98,1 Prozent
erstmals sogar über dem ohnehin schon hohen Bundesdurchschnitt.

Gesamtzahl laufender Ratenkredite konstant

Zum Ende des Jahres 2016 waren im SCHUFA-Datenbestand insgesamt
17,4 Mio. laufende Raten-kredite gespeichert. Gegenüber dem Vorjahr
ist dies ein leichter Zuwachs von 0,4 Prozent. Im
Zehn-Jahres-Vergleich steigt die Anzahl der laufenden Kredite von
2006 bis 2010 jedes Jahr kontinuierlich an, ab 2010 unterliegt sie
dann nur noch leichten Schwankungen.

Anzahl neuer Ratenkredite 2016 konstant – Trend zu höheren
Kreditsummen und längeren Laufzeiten

Während die Anzahl der 2016 neu abgeschlossenen Kreditverträge mit
rund 7,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr konstant blieb, erhöhte sich die
durchschnittliche Höhe der in 2016 neu aufgenommenen Kredite. Sie
stieg auf 10.225 Euro (2015: 9.552 Euro). Die durchschnittliche
Laufzeit verlängerte sich um gut einen Monat auf 48,6 Monate und
erreicht damit im Zehn-Jahres-Vergleich einen neuen Höchststand.

Im deutschlandweiten Durchschnitt betrug die aktuelle
Kreditverpflichtung für jede Person im SCHUFA-Datenbestand mit
mindestens einem Kredit im Jahr 2016 insgesamt 10.793 Euro. Sie ist
damit gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (2015: 10.039 Euro).
Eine mögliche Erklärung ist, dass Verbraucher die niedrigen Zinsen
dafür nutzen, etwas höhere Summen zu finanzieren, ohne dass die
laufende Belastung dadurch steigt.

Der Vergleich von Kreditkonditionen wird häufiger als je zuvor
genutzt

Der Trend, sich vor der Entscheidung für einen Kredit bei
verschiedenen Instituten nach Konditionen zu erkundigen, verstärkte
sich gegenüber 2015 nochmals. Die Anzahl der Anfragen im Rah¬men der
Kreditkonditionenermittlung an die SCHUFA steigerte sich im
vergangenen Jahr auf 22,9 Millionen Konditionsanfragen (2015: 19,5
Millionen Konditionsanfragen).

Verbraucher haben Kontrolle über ihre Finanzen

Für den SCHUFA Kredit-Kompass 2017 hat das Marktforschungsinstitut
forsa Verbraucher zu ihrem Finanzverhalten befragt. 95 Prozent der
Befragten geben an, einen guten Überblick über ihre Finanzen zu
haben. 87 Prozent kontrollieren hierzu regelmäßig ihre Konto- und
Depotauszüge. Hierzu nutzt die überwiegende Mehrheit der Befragten
den Online-Banking-Zugang ihrer Bank, allerdings nur am heimischen PC
(73 Prozent). Die App ihrer Hausbank zur mobilen Konto-Kontrolle,
z.B. per Smartphone, nutzen dagegen nur 15 Prozent. Und Apps zur
Kontoeinsicht und -Kontrolle, wie sie mittlerweile auch Drittanbieter
anbieten, nutzen lediglich vier Prozent der Befragten. Aber auch der
Kontoauszugdrucker hat in Zeiten von Online-Banking nicht ausgedient:
43 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig Kontoauszüge aus einem
Drucker in der Bankfiliale zu holen. Diese Aussage trifft auf alle
Altersgruppen gleichermaßen zu, einzig in der Gruppe der 30- bis
39-Jährigen geben lediglich 29 Prozent an, regelmäßig Kontoauszüge
zur Kontrolle ihrer Finanzen nutzen.

Auch in Zeiten von Digitalisierung und Fintechs: Vertrauen in
Banken nach wie vor groß

Auch über die regelmäßige Kontrolle der eigenen Finanzen hinaus
nutzen die Deutschen für die Abwicklung ihrer Bankgeschäfte
mittlerweile überwiegend das Internet. 70 Prozent der Befragten geben
an, ihre Bankgeschäfte online abzuwickeln, allerdings nur stationär
am heimischen PC. Lediglich 8 Prozent gaben an, ihre Bankgeschäfte
auch mobil, z.B. mit dem Smartphone, abzuwickeln. Apps von
Drittanbietern spielen hier, genau wie bei der Konto-Kontrolle, noch
keine große Rolle: 74 Prozent der Mobile Banking-Nutzer vertrauen
ausschließlich auf die App ihrer Hausbank.

Banken haben nach wie vor einen hohen Stellenwert bei deutschen
Verbrauchern, und dies wird wohl auch zukünftig so bleiben. Gefragt
nach ihrer Einschätzung bezüglich Innovationen und neuer
Marktteilnehmer im Bereich Banking und Finanzen in den kommenden zehn
Jahren stimmten 78 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass
klassische Banken auch 2027 weiterhin gefragt sein werden, da sie
ihren Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit und Datenschutz
gewährleisten. Allerdings sagen auch 56 Prozent, dass Banken 2027
nicht mehr die alleinige Hoheit über Finanzanlagen und -verwaltung
haben werden. Aber auch wenn Bankgeschäfte zunehmend digital werden
und neue Teilnehmer in den Markt eintreten, bleibt die Filiale vor
Ort eine wichtige Anlaufstelle für Bankkunden. 67 Prozent der
Befragten geben an, dass sie trotz vielfältiger Möglichkeiten,
Bankgeschäfte abzuwickeln, weiterhin eine Bankfiliale brauchen
werden. 60 Prozent gaben darüber hinaus an, dass auch weiterhin ein
persönlicher Ansprechpartner für ihre Bankgeschäfte notwendig sei.
„Die klassische Hausbank spielt für die Verbraucher weiterhin eine
große Rolle. Trotz Bankenkrise ist das Vertrauen der Verbraucher in
klassische Banken deutlich größer als in neue Marktteilnehmer. Die
offizielle Bankenaufsicht ist für viele ein Garant für Sicherheit und
Datenschutz. Damit punktet das Bankensystem bei den Verbrauchern“,
resümiert Prof. Manfred Güllner, Geschäftsführer des forsa-Instituts.

Kredite werden wohlüberlegt genutzt

Insgesamt geben 56 Prozent der Befragten an, aktuell und/oder in
den letzten fünf Jahren einen Kredit genutzt zu haben. Die
beliebteste Art der Finanzierung ist der Ratenkredit von einer Bank,
24 Prozent der Befragten gaben an, diese Form der Finanzierung in den
letzten fünf Jahren genutzt zu haben, gefolgt vom Hypotheken-Darlehen
(21 Prozent) und Dispokredit (18 Prozent). Ein Fünftel der Befragten
gibt an, hin und wieder Anschaffungen durch Kredite oder
Ratenzahlungen zu finanzieren.

Sowohl die Auswertungen der SCHUFA-Daten als auch die Befragung im
Rahmen des Kredit-Kompass zeigen, dass Verbraucher
Kreditverpflichtungen wohlüberlegt und verantwortungsbewusst
eingehen. Grundsätzlich steht knapp die Hälfte der Befragten der
Aufnahme eines Ratenkredits positiv gegenüber, sofern absehbar ist,
dass dieser auch zurückgezahlt werden kann.

Weiteres Pressematerial finden Sie in unserem Pressebereich.

Der SCHUFA Kredit-Kompass 2017

Der aktuelle SCHUFA Kredit-Kompass 2017 basiert auf Analysen von
SCHUFA-Daten sowie auf einer Umfrage des Marktforschungsinstituts
forsa. Den SCHUFA Kredit-Kompass 2017 sowie ein Archiv der
vergangenen Ausgaben finden Sie im Internet unter
https://www.schufa.de/de/ueber-uns/presse/studien-publikationen/.
Begleitendes Video- und Audiomaterial finden Sie in unserem
Pressebereich unter
https://www.schufa.de/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/. Die
Befragung „SCHUFA Kredit-Kompass 2017: Finanzverhalten heute und
Zukunft“ wurde im Auftrag der SCHUFA Holding AG von der forsa
Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH
durchgeführt. Im Rahmen der repräsentativen Befragung wurden im
Januar 2017 2.104 Verbraucher ab 18Jahren online zu ihrem
Finanzverhalten befragt.

SCHUFA Holding AG

Die SCHUFA Holding AG ist Deutschlands führender Informations- und
Servicepartner für die kreditgebende Wirtschaft und für Privatkunden.
Insgesamt sind rund 9.000 Firmenkunden als Vertragspartner an unsere
Dienstleistungen angeschlossen. Zudem nutzen 2 Millionen
Privatkunden die SCHUFA-Angebote. Privat- und Geschäftskunden wie
Banken, Sparkassen und Händlern bietet das Unternehmen
kreditrelevante Informationen rund um Bonität und Identität. Auf
Grundlage dieser wichtigen Entscheidungshilfen werden für Privat- und
Geschäftskunden schnelle, kostengünstige und unbürokratische
Vertragsabschlüsse möglich. Informationen rund um Produkte und
Services für Privatkunden sowie eine Online-Einsicht in die eigenen,
bei der SCHUFA gespeicherten Daten sind auf dem Internetportal
www.meineSCHUFA.de erhältlich. Der einzigartige Datenbestand der
SCHUFA umfasst 813 Millionen Informationen zu 67,2 Millionen
Privatpersonen und 5,3 Millionen Unternehmen.

Kontakt zur Pressestelle:
SCHUFA Holding AG
Media Relations & Kommunikation
Ingo A. Koch (Ltg.)
Sabine Bernstein (Stv.)
Anna-Lena Rawe

Kormoranweg 5
65201 Wiesbaden
Tel.: +49 611 – 92 78-888
Fax: +49 611 – 92 78-887
E-Mail: presse@schufa.de

Original-Content von: SCHUFA Holding AG, übermittelt durch news aktuell

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