Schwere Vorwürfe gegen JVA-Mitarbeiter Bedienstete sollen Fotos von Gefangenen und beleidigende Texte ausgetauscht haben – Kölner Anstalt zieht Konsequenzen – Polizei ermittelt

Köln. Gegen Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt (JVA) in
Köln-Ossendorf sind Vorwürfe schwerer Dienstvergehen laut geworden. Wie der
„Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe und Online ksta.de) berichtet, sollen
die Bediensteten während der Arbeit über ihre Privathandys beleidigende
whatsapp-Nachrichten über Gefangene ausgetauscht und Fotos sowie angeblich auch
kurze Videos von Häftlingen und Kollegen in einer Chatgruppe verbreitet haben.
Die Bilder sollen die Bediensteten mit diffamierenden Kommentaren „weit
unterhalb der Gürtellinie“ versehen haben. Einem JVA-Bediensteter sei fristlos
gekündigt worden, zwei weitere hätten Aufhebungsverträge unterzeichnet. Wie die
Zeitung weiter berichtet, ist das NRW- Justizministerium über die Vorgänge
informiert. „Diese Chatverläufe spiegeln eine gewisse Gesinnung wieder, einen
Wortgebrauch, den ich nicht dulde unter meinen Mitarbeitern. Dem gehen wir
konsequent nach“, sagte Anstaltsleiterin Angela Wotzlaw der Zeitung. Gegen den
Beschäftigten, dem bereits im November fristlos gekündigt wurde, ermittelt zudem
die Polizei. Es besteht der Verdacht, dass der Mann Mobiltelefone ins Gefängnis
geschmuggelt haben könnte. Erwiesen ist das bislang aber nicht. Die Benutzung
von Handys ist im Gefängnis auch den Bediensteten grundsätzlich untersagt.

Pressekontakt:

Kölner Stadt-Anzeiger
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Telefon: 0221 224 2080

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/66749/4522919
OTS: Kölner Stadt-Anzeiger

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