Simbabwe geht gegen Korruption vor, Tourismusministerin verhaftet

Die Ministerin für Umwelt,
Tourismus und Gastgewerbe Simbabwes, Prisca Mupfumira, wurde am
Donnerstag von der Zimbabwe Anti-Corruption Commission (ZACC) wegen
Korruptionsvorwürfen verhaftet. Es ist die erste hochkarätige
Verhaftung nach der Ernennung der ZACC-Vorsitzenden Loice
Matanda-Moyo vor zwei Wochen, die Nulltoleranz für Verbrechen und
Behinderung geschworen hat.

Matanda-Moyo, die von ihrer Position als Richterin am Obersten
Gerichtshof für drei Jahre freigestellt wurde, hat kürzlich
anerkannt, dass “Korruption in allen Bereichen unserer Wirtschaft
grassiert” und versprochen, “nichts unversucht zu lassen”, um
sicherzustellen, dass alle, die korrupte Aktivitäten ausüben –
einschließlich hochrangiger Persönlichkeiten – vor Gericht gestellt
werden, um ein “korruptionsfreies Simbabwe” zu erreichen.

“Sobald wir uns zur Korruptionsbekämpfung zusammenschließen,
werden wir gewinnen und unsere wirtschaftlichen Herausforderungen
werden verschwinden”, sagte Matanda-Moyo und fügte hinzu: “Simbabwes
Gefängnisse sind bereit.”

Präsident Emmerson Mnangagwa wurde vor einem Jahr gewählt, weil er
nach der 37-jährigen Amtszeit von Robert Mugabe weitreichende
Reformen und die Bekämpfung der grassierenden Korruption versprochen
hatte. Mnangagwa reformierte die ZACC im Februar, die er damals als
“bis auf den Kern verfault” bezeichnete, und richtete das neue
Anti-Transplantationsgremium mit neun parteiübergreifenden
Kommissaren unterschiedlicher Herkunft ein, darunter
Wirtschaftsprüfer, Buchhalter, Rechtsanwälte und Polizisten.

Die sich zur Bekämpfung der Korruption verpflichtete Regierung hat
der ZACC kürzlich Verhaftungsbefugnisse übertragen. Desweiteren wird
das Gesetz über Geldwäsche und Erlöse aus Straftaten dahingehend
geändert, dass unerklärlichen Vermögensaufträgen nachgegangen werden
kann, um die Wiedererlangung von unrechtmäßig erworbenem Vermögen
erheblich zu erleichtern. Die Regierung erarbeitet derzeit außerdem
eine Gesetzgebung, die Informanten und Zeugen in Korruptionsfällen
schützen soll.

Außer der ersten hochkarätigen Verhaftung von Mupfumira untersucht
das ZACC derzeit über 200 Fälle von Korruption. In der Zwischenzeit
richtet die Kommission für Justizdienste in allen 10 Provinzen des
Landes spezialisierte Anti-Korruptionsgerichte ein. In der Hauptstadt
Harare sowie in Bulawayo, Mutare und Masvingo wurden bereits Gerichte
eröffnet.

QUELLE: Zimbabwe Anti-Corruption Commission

Pressekontakt:
Karan Singh
E-Mail: info@brokenpot.com
Telefon: +44 (0)20 3289 4655

Original-Content von: Zimbabwe Anti-Corruption Commission (ZACC), übermittelt durch news aktuell

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