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So denken Selbständige über das Volksbegehren „Artenvielfalt“

Selbständige für Artenvielfalt, aber ohne einseitige Schuldzuweisung

München – Das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ ist in aller Munde. Auf Wunsch vieler Mitgliedsunternehmen hat der größte branchenübergreifende Mittelstandsverband, der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e. V., eine Blitzumfrage durchgeführt. Der Andrang war groß, innerhalb von 48 Stunden beteiligten sich knapp tausend Unternehmerinnen und Unternehmer an der Onlinebefragung.

Auf die erste Frage, ob man sich bereits mit dem Volksbegehren auseinandergesetzt habe, antworteten 87,3 Prozent (841) mit „JA“. Nur 122 Teilnehmer (12,7 Prozent) verneinten dies. Ob sich die Selbständigen aktiv bei der zuständigen Kommunalverwaltung eintragen werden, um das Volksbegehren zu ermöglichen, wurde als nächstes gefragt. 55,80 Prozent (538) unterstützen das Volksbegehren. 31,0 Prozent sagen dazu nein und 13,2 Prozent (127) stimmten mit vielleicht.

Ein Ergebnis, dass BDS Präsidentin Gabriele Sehorz, nicht überraschte: „Wir Unternehmer sind eben nicht die oftmals verunglimpften Turbokapitalisten. Wir sind Teil dieser Gesellschaft. Selbstverständlich machen auch wir uns tiefgreifende Gedanken um unsere Umwelt, unsere Zukunft und die Zukunft der nächsten Generationen! Das beweist für mich auch diese Umfrage.“

Der traditionsreiche Verband wollte von seinen Mitgliedsunternehmen auch wissen, für wie wie relavant sie dieses Thema für den Wirtschaftsverband einschätzen. Von 0 unbedeutend bis 100 bedeutend, votierten die Umfrageteilnehmer im Durchschnitt mit 60,27.

Knapp 400 Teilnehmer haben ihre Antworten gegenüber dem BDS Bayern näher erläutert und erklärt. Dabei wurde deutlich betont, dass ein schonender Umgang mit unserer Umwelt auch für Unternehmen immer größere Bedeutung zukommt. Dies müsse aber im gemeinschaftlichen Dialog vollzogen werden und nicht mit einseitigen Schuldzuweisungen wie etwa gegen die bäuerliche Landwirtschaft.

Für Präsidentin Sehorz ist die Biene aber nur ein Symbolbild: „Es reicht nicht, wenn wir jedes Produkt mit einem ökologischen Anstrich versehen“ und sie betont „wir müssen weiterdenken!“. Im Blick hat sie dabei besonders den regionalen Handel. „Wer heute ausschließlich bei einem großen Versandhandel bestellt oder sein günstig abgepacktes Fleisch im Discounter bezieht, hilft damit sicherlich nicht mit, die Umweltbilanz zu verbessern!“ Deshalb empfiehlt Sehorz die kurzen Wege zum Einzelhandel oder den Produktionen am Ort (wie in Metzgereien oder Bäckereien) „Wir brauchen ein neues Bewusstsein hin zum Einkauf vor Ort!“, so Sehorz abschließend.


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