Gut, dass die Datenschutzbehörden ein Auge auf
diese Videomanie werfen. Angesichts der schieren Masse kämpfen sie
zwar gegen Windmühlen, doch immer wieder gelingt es ihnen, Verstöße
auf-zudecken und so das öffentliche Bewusstsein dafür zu schärfen,
dass jeder Mensch ein Recht darauf hat, unbeobachtet zu sein. Das ist
vor allem deshalb wichtig, weil die Videoüberwachung in heikle
Bereiche vordringt: In Fitnessstudios oder im Restaurant haben
Kameras nichts zu suchen. Etwas anderes ist es mit der Bahn. Die
besondere Situation in einem Zug, wo man vor einer Gefahr nicht
wegrennen kann, rechtfertigt auch einen flächendeckenden Einsatz von
Videos.
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Sonntag aktuell
Joachim Volk
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