Stochern im Nebel: Unternehmen digitalisieren nach BauchgefÃ?hl

Rund jedes zweite Unternehmen in Deutschland befindet sich im Blindflug, wenn es um die Erfolgsmessung der digitalen Transformation geht. 46 Prozent verzichten nach eigenen Angaben auf einen speziellen Kennzahlenkatalog, um Digitalisierungsfortschritte zu Ã?berprÃ?fen. Einen kontinuierlichen Soll-Ist-Vergleich fÃ?r das Top-Management stellt nur rund jedes dritte Unternehmen (37 Prozent) auf. Viele Unternehmen kÃ?nnen damit nicht eindeutig feststellen, inwieweit Investitionen in die Digitalisierung und neue Arbeits- und Projektmanagementmethoden greifen. Das sind die Ergebnisse der Studie Potenzialanalyse Operative Effizienz (https://www.soprasteria.de/newsroom/publik ationen/studien/free/potenzialanalyse-operative-effizienz) von Sopra Steria und dem F.A.Z.-Institut.

Verbesserung der Effizienz ist das erklÃ?rte Ziel der meisten Unternehmen mit ihren Digitalisierungsstrategien. Fast zwei von drei Unternehmen in Deutschland (62 Prozent) digitalisieren ihr GeschÃ?ft, um effizienter zu arbeiten. Sie setzen dabei besonders auf die Neugestaltung von Prozessen und Automatisierung. Die notwendigen Erfolgskontrollen fehlen allerdings oft. Die Folge: Ohne genaue PrÃ?fkriterien und Instrumente wissen sie beispielsweise nicht, ob MaÃ?nahmen zu Einsparungen, zufriedeneren Kunden oder schnelleren AblÃ?ufen fÃ?hren.

Verarbeitende Industrie nimmt es besonders genau

Insbesondere in der Ã?ffentlichen Verwaltung und bei Energieversorgern ist exaktes Nachmessen mithilfe von speziellen Digitalisierungskennzahlen noch Neuland. 41 Prozent der BehÃ?rden und Versorgungsunternehmen setzen auf das Vereinbaren von Digitalisierungszielen mit ihren Teams. Nur jede vierte BehÃ?rde/jedes vierte Versorgungsunternehmen (26 Prozent) nutzt Prozesskennzahlen als Gradmesser, 19 Prozent fÃ?hren einen kontinuierlichen Soll-Ist-Vergleich fÃ?r das Management durch. Mehr als jeder vierte Entscheider (29 Prozent) gibt an, auf Prozesskennzahlen, Zielvereinbarungen und Transparenz schaffende Projektmanagementtools wie Kanban-Boards zu verzichten.

In der Industrie ist die Mess- und Kontrollbereitschaft dagegen deutlich stÃ?rker verbreitet: Drei von vier Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe messen den Fortschritt ihrer DigitalisierungsmaÃ?nahmen mit speziellen Prozesskennzahlen. Sie vergleichen beispielsweise die Kosten fÃ?r einen Produktionsablauf vor und nach der Digitalisierung, oder sie prÃ?fen die Zeitersparnis und die Verbesserung der ServicequalitÃ?t. In jedem zweiten Unternehmen (48 Prozent) erhÃ?lt das Top-Management regelmÃ?Ã?ig einen Soll-Ist-Vergleich, um Fortschritte und Erfolge zu bewerten.

Controlling mit zusÃ?tzlichen Kennzahlen wird wichtiger

“Digitalisierung muss sich an nackten Zahlen messen lassen. Mit Blick auf die aktuelle Lage und die kommenden Monate wird es noch wichtiger, dass Unternehmen und BehÃ?rden nicht an falscher Stelle investieren”, sagt Jens Rohde, Experte fÃ?r digitales Prozessmanagement bei Sopra Steria Next.

Instrumente zur Steuerung von Digitalinvestitionen gibt es viele. Jedes vierte Unternehmen fÃ?hrt beispielsweise unterschiedliche Daten in speziellen Dashboards zusammen. Diese nutzen den Unternehmen allerdings nur dann, wenn sie ihre etablierten Kennzahlensysteme erweitern. Durchlaufzeiten, auf Echtdaten basierende Ursachenanalysen und erzielter Automatisierungsgrad machen den Nutzen neuer Technologien und den Erfolg der DigitalisierungsmaÃ?nahmen auch im Kleinen transparent. Weitere wichtige StellgrÃ?Ã?en sind Personalkennzahlen, beispielsweise dazu, welche digitalen Kompetenzen in einzelnen Teams aufgebaut wurden. “Transparenz erhÃ?ht die Akzeptanz der MaÃ?nahmen und erleichtert Verhandlungen um die Budgetfreigabe fÃ?r neue digitale Vorhaben erheblich”, so Jens Rohde von Sopra Steria Next.

Ã?ber die Studie

Die Studie Potenzialanalyse Operative Effizienz (https://www.soprasteria.de/news room/publikationen/studien/free/potenzialanalyse-operative-effizienz) von Sopra Steria und dem F.A.Z.-Institut gibt die Ergebnisse einer Befragung unter 323 Entscheidern und FÃ?hrungskrÃ?ften aus den Branchen Finanzdienstleistungen, verarbeitendes Gewerbe, Ã?ffentliche Verwaltung und Versorgung sowie Telekommunikation und Medien wieder. Im Januar und Februar 2020 wurde danach gefragt, wie die Unternehmen und die Ã?ffentliche Verwaltung effizienter werden wollen.

Ã?ber Sopra Steria

Als ein fÃ?hrender europÃ?ischer Management- und Technologieberater unterstÃ?tzt Sopra Steria seine Kunden dabei, die digitale Transformation voranzutreiben und konkrete und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Sopra Steria bietet mit Beratung, Digitalisierung und Softwareentwicklung umfassende End-to-End-LÃ?sungen, die groÃ?e Unternehmen und BehÃ?rden wettbewerbs- und leistungsfÃ?higer machen – und zwar auf Grundlage tiefgehender Branchenexpertise, innovativer Technologien und eines kollaborativen Ansatzes.

Das Unternehmen stellt die Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns mit dem Ziel, digitale Technologien optimal zu nutzen und eine positive Zukunft fÃ?r seine Kunden zu gestalten. Mit 46.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 25 LÃ?ndern erzielte der Konzern 2019 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist an der Euronext Paris (Compartment A) gelistet – ISIN: FR0000050809

Weitere Informationen finden sich unter http://www.soprasteria.de/newsroom

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