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Studie: Diese Banken sind besonders beliebt bei den Deutschen

– Rund 360 Kreditinstitute erhalten Auszeichnung

Hamburg (ots) – Sie setzen auf hybride Beratung via Telefon, Video und in der Filiale, bieten Banking per App und punkten beim Kunden mit nachhaltigen Investmentprodukten. Von der Autobank bis zur Volks- und Raiffeisenbank: 360 Kreditinstitute überzeugen mit innovativen Produkten und guten Services und sind deshalb bei den Kunden besonders beliebt. Dies sind Ergebnisse der Studie „Deutschlands beliebteste Banken 2021“, die das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) unter wissenschaftlicher Begleitung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) durchgeführt hat.

Das deutsche Bankensystem befindet sich im Wandel. Viele Kreditinstitute haben zu lang auf die Zinswende gehofft, statt mit ihrem Geschäftsmodell frühzeitig gegenzusteuern. Das Ergebnis: Manche Institute stehen mittlerweile mit dem Rücken zur Wand, weil ihnen in der anhaltenden Niedrigzinsphase die Erträge wegbrechen. Das bekommen auch die Kunden zu spüren, zum Beispiel wenn die Filiale um die Ecke schließt und der Weg zum nächsten Geldautomaten länger wird. Um die Nähe zum Kunden nicht zu verlieren, setzen Banken mehr denn je auf digitale Lösungen. Einigen Kreditinstituten gelingt der aktuell geforderte Spagat. Sie meistern den digitalen Wandel und gewinnen neue Kunden ohne bestehende Kunden zu verprellen.

Umweltbank unter den Direktbanken beliebt

Zu den beliebtesten Direktbanken in Deutschland gehört zum dritten Mal in Folge die norisbank. Das Geldhaus bietet umfangreiche digitale Lösungen vom smarten Bezahlen mit Apple Pay über Online-Banking mit integriertem FinanzPlaner und Benachrichtigungsservice zu Kontobewegungen bis hin zum Dispo-Kredit. Hinter dem Branchensieger auf Platz zwei liegt die Umweltbank. Das in Nürnberg ansässige Geldhaus finanziert mit den Einlagen seiner Kunden ausschließlich nachhaltige Kreditprojekte. So hat die Bank in 2020 ihren ersten eigenen Fonds aufgelegt, der sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen orientiert. Der Fonds UmweltSpektrum Mix investiert in Vermögenswerte, die im Einklang mit den Pariser Klimazielen stehen. Den dritten Platz belegt die ING-DiBA.

In der Kategorie Sparkassen steht die Stadtsparkasse München in der Gunst der Kunden ganz weit vorn. Während des Lockdowns im Dezember 2020 führte die Sparkasse die Video-Beratung ein. Bis dahin war nur die Beratung per Telefon, Mail, Chatbot oder in der Filiale möglich. Auch das Cashback-Programm „München-Vorteil“ kommt bei den Kunden der Stadtsparkasse gut an. Beim Einkauf in der Region oder einem teilnehmenden Online-Shop sammeln Kunden mit der Sparkassen-Card Treuepunkte und erhalten diese auf ihrem Girokonto als Gutschrift. Auf den Plätzen zwei und drei landen die Hamburger Sparkasse und die Nord-Ostsee Sparkasse.

Klimaschutz auch für Autobanken ein Thema

Zu den beliebtesten Autobanken gehört die FCA Bank. Das Kreditinstitut überzeugt mit einem vollständig digitalisierten Vertragsabschluss für sämtliche Finanzierungs- und Leasingverträge. Kunden, die über die FCA Bank ein Hybridfahrzeug finanzieren oder leasen, können die Patenschaft für einen neu gepflanzten Baum übernehmen. Mit der Aktion „Baum an Bord“ soll der CO2-Ausstoß des Neuwagens kompensiert werden. Bisher wurden rund 14.000 Bäume in Afrika und Südamerika gepflanzt. Den zweiten Platz in der Kategorie Autobanken belegt die BMW Bank, dicht gefolgt von der RCI Banque.

Hintergrundinformationen

Für die Siegel-Studie „Deutschlands beliebteste Banken 2021“ untersuchte das Institut für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag von Focus Money und unter wissenschaftlicher Begleitung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) rund 1.500 regionale und überregionale Kreditinstitute. Mit Hilfe von Daten aus Bewertungsportalen, Social Listening und Fragebögen wurden die beliebtesten Banken in Deutschland ermittelt. Die Tester riefen Daten von den Bewertungsportalen bankscore.de und meine-bank-vor-ort.de ab. Für jede der untersuchten Banken wurde nach Möglichkeit die Benotung, die Anzahl der Bewertungen und gegebenenfalls die Weiterempfehlungsrate gesammelt. Mithilfe einer Social-Listening-Analyse wurde die Online-Reputation der Banken untersucht. Im ersten Schritt der Datenerhebung durchsuchte der Studienpartner Ubermetrics Technologies das Internet inklusive Social Media (insgesamt 438 Millionen öffentliche Online-Quellen) nach Beiträgen, in denen die Kreditinstitute genannt wurden. Zwei Millionen Nennungen aus dem Erhebungszeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 wurden schließlich an die Big-Data-Spezialisten Beck et al. Services übermittelt und dort mittels Verfahren der Künstlichen Intelligenz analysiert. Mithilfe neuronaler Netze konnten die Nennungen der Geldhäuser einer Sentiment-Analyse im Hinblick auf eine positive oder negative Tonalität unterzogen werden. Parallel zum Social Listening wurde an die rund 1.500 Banken ein strukturierter Fragebogen verschickt, der 20 Aspekte zur Kundenzufriedenheit und zu Produkten beleuchtet. Die Banken konnten bis zu 92 Punkte in den Kategorien Anzahl Bankfilialen und mobile Berater sowie Selbstbedienungsterminals auch etwaige Chatfunktionen via Online-Banking, Videochats mit Kundenberatern sowie Informationen über Produkte und Leistungen sammeln. Der Block mit der höchsten erreichbaren Punktzahl (maximal 11) bildete dabei der Aspekt „aktive Kundenansprache zwecks Beratung“. Die Auszeichnung „Deutschlands beliebteste Banken 2021“ wird anhand des erreichten Rangs innerhalb jeder Kategorie vergeben. Der Punktwert ergibt sich als gewichteter Mittelwert der Punkte der Bankbewertungsportale, des Social Listening und des Fragebogens. Die Berechnung des Punktwertes erfolgt branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Der jeweilige Branchensieger erhält 100 Punkte und setzt damit den Benchmark für alle anderen untersuchten Banken innerhalb der Kategorie. Eine Auszeichnung erhalten diejenigen Kreditinstitute, die mindestens 60 Punkte in der Gesamtwertung erreichen.

IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Pressekontakt:

Jörg Forthmann
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Telefon: +49 (0) 40 253 185 – 111
info@imwf.de

Original-Content von: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH, übermittelt durch news aktuell

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