Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu EZB/Zinspolitik

Die jüngsten Konjunkturdaten zeigen, dass die
Wirtschaft auch in den Krisenstaaten wieder wächst. Möglich, dass
weitere Geldspritzen der EZB die Erholung beschleunigen würden. Doch
die Zentralbank, deren Leitzins jetzt schon auf einem Rekordtief von
0,25 Prozent liegt, muss auch wirtschaftsstarke Staaten wie
Deutschland im Auge behalten. Zwar haben sich auch hierzulande
Warnungen vor einer Inflation infolge der Niedrigzinsen nicht
bestätigt, im Gegenteil: Die jährliche Teuerungsrate für Deutschland
sank im März auf ein Prozent. Dennoch mehren sich die Anzeichen, dass
die Lockerung der Zinsschraube in den vergangenen Jahren bereits zu
Übertreibungen in einzelnen Märkten geführt hat. Dazu zählen neben
den Immobilienpreisen in deutschen Metropolen auch die Börsen.

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