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Tagung: Aspekte jüdischer Geschichte in Niedersachsen 1938 bis 1945

„Lager – Zwangsarbeit – Deportation 1938 bis 1945“ – diese Themen stehen im Mittelpunkt einer wissenschaftliche Tagung zu „Aspekten jüdischer Geschichte“, die am 1. und 2. November 2012 im Haus der Region in Hannover stattfindet. 74 Jahre nach den Novemberpogromen von 1938 und 67 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs sind viele Bereiche der Geschichte der Juden im „Dritten Reich“ noch wenig erforscht.
Wie erging es deutschen Juden, deren „arischen“ Ehepartnern oder deren Kindern, die im Landkreis Leer, in Hannover und Göttingen oder unter Tage im Höhenzug Hils Zwangsarbeit leisten mussten? Welche Lebensbedingungen hatten jüdische Kriegsgefangene in den Lagern der Wehrmacht in Osnabrück, Sandbostel und Wietzendorf? Wie organisierten Gestapo und SS die Deportationen aus Hannover und Hildesheim in das Warschauer Ghetto? Welche Ziele verfolgte das Auswärtige Amt im Zusammenhang mit der Einrichtung eines „Zivilinterniertenlagers“ für Juden in Bergen-Belsen?
Über diese und andere Lokalgeschichten berichten Forscherinnen und Forscher aus ganz Niedersachsen. Die regionalen Ereignisse sollen in das Gesamtgeschehen eingeordnet werden, wozu Experten unter anderem von der Humboldt-Universität Berlin, vom Institut für Zeitgeschichte oder vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg sprechen.
Außerdem wird ein einzigartiges Filmdokument zur Deportation von Juden aus Hildesheim gezeigt. Die kurze Filmsequenz dokumentiert die Geschehnisse auf dem Gelände der Polizeischule Hildesheim am 27. März 1942. Mehr als 200 Juden wurden von dort mit der Straßenbahn zur Israelitischen Gartenbauschule in Ahlem bei Hannover und anschließend weiter in das nach Warschau Ghetto deportiert.
Die Tagung bietet ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch. Sie will Impulse zur weiteren Recherche und Dokumentation geben und zur Vernetzung von Erinnerungsinitiativen und Forschung in Niedersachsen beitragen. Es handelt sich bereits um die zweite Tagung einer Reihe, in der wichtige, bisher aber weniger bekannte und erforschte Themen und Aspekte vorgestellt werden.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation von:
– Stiftung niedersächsische Gedenkstätten – Gedenkstättenförderung Niedersachsen
– Region Hannover – Gedenkstätte Ahlem
– Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen – Arbeitskreis Geschichte der Juden
Alle Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Programm im Internet:
http://gedenkstaettenfoerderung.stiftung-ng.de/de/aktuell.html
Termin:
Donnerstag, 1.11.2012, 11 ? 18 Uhr
Freitag, 2.11.2012, 9 ? 16.30 Uhr
Veranstaltungsort:
Haus der Region, Raum 602
Hildesheimer Straße 20
30169 Hannover

Weitere Informationen unter:
http://


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