"Bunte"-Autor und Interviewer-Legende
Paul Sahner gewährt ausnahmsweise Einblick in sein Innerstes.
"Großkotzigkeit nicht, aber temperierter Größenwahn, ja", attestiert
sich der inzwischen 70 Jahre alte Fragen-Steller in der
ungewöhnlichen Rolle des Antworten-Gebers. Das ausführliche Interview
von Stephan Seiler erscheint im "medium magazin".
Darin räumt Sahner ein, häufig schlicht aus Eitelkeit zu handeln.
"Me
Der Umbruch im Printbereich, der von den Zeitungen
zunehmend digitale Präsenz verlangt, betrifft viele in ver.di
organisierte Medienschaffende. Sie erleben Redaktionsschließungen,
Tarifflucht oder die Zerstückelung von Verlagen hautnah. Gleichwohl
machen sinkende Auflagen und magere Anzeigeneinahmen den Printmedien
zu schaffen. So hat die Frage nach bezahlten journalistischen
Inhalten im Internet in diesen Tagen Brisanz gewonnen. "M Menschen
Machen Medien 2 /2015"
Herauszufinden, wie schlecht die Welt ist, ist
Masochismus. Das wollen Leser nicht und das ist auch nicht der Job
von Journalisten, sagte der dänische Fernseh-Chefredakteur Ulrik
Haagerup am letzten Tag des European Newspaper Congress im Wiener
Rathaus: "Unser Kerngeschäft ist nicht Stenographie, es gilt, die
beste Version der Wahrheit, die man erhalten kann, zu liefern."
Kritisch zu sein "ist im Journalismus nicht das Ziel, sondern die
Methode", sagt Haag
Der SAP-Partner wurde darüber hinaus
in zwei weiteren Kategorien als Finalist ausgezeichnet: Global
Value-Added Reseller Partner des Jahres und Rapid-Deployment Partner
des Jahres
itelligence ist 2015 SAP® Pinnacle Award als Global Cloud
Value-Added Reseller des Jahres. Mit dieser Auszeichnung wurden die
hervorragenden Beiträge des Unternehmens als SAP-Partner ersichtlich.
SAP verleiht diese Auszeichnungen jährlich Top-Partnern, die sich
durch herausragende Leistunge
Investigativ-Journalist David Schraven
ist überzeugt, dass mehr normale Bürger als Journalisten arbeiten
können und auch müssen. "In etlichen Regionen – gerade in kleinen
Dörfern ohne eigene Lokalzeitungen – wird es nicht mehr möglich sein,
die ökonomischen Voraussetzungen zu schaffen, Berufsjournalisten zu
beschäftigen", sagt Schraven in einem Gespräch des "medium magazins".
Mit seinem Recherchebüro "Correctiv"
WDR-Fernseh-Chefredakteurin Sonia
Seymour Mikich ist für eine klare Trennung zwischen
Technologie-Konzernen und Medienunternehmen. "Die Netzgiganten
steigen in die Nachrichtenproduktion ein – in das Kerngeschäft des
WDR. Das dürfen wir nicht aus der Hand geben und Algorithmen
überlassen", fordert sie in einem regionalen Spezial des "medium
magazin", "Köln-Bonn intern". Mikich sieht den Druck durch Google,
Twitter und andere Konzerne w
Wieder lässt sich Gabor Steingart, Herausgeber des
deutschen "Handelsblattes", etwas Neues einfallen: Er entwickelt
soeben eine Zeitung, die nur zehn (!) Themen bearbeitet. "Die aber
müssen so gut sein, wie man sie sonst nicht findet. Das Wichtigste,
tief und gründlich." Für Frau Merkel – weil die würde in ihrem
morgentlichen Briefing auch nicht mehr als zehn Themen aufnehmen
können, übrigens auch nicht Obama.
In kleinen Ländern erfolgreich, doch in Deutschland?
Das will "20 Minuten" genau wissen. Im Juni testet die Schweizer
Gratiszeitung in einer geschlossenen Gruppe den deutschen Markt. Nur
online. Das verriet Marcel Kohler, Mitglied der
Tamedia-Unternehmensleitung, heute beim European Newspaper Congress
im Wiener Rathaus. In der Schweiz hievte sich "20 Minuten" zur
größten Tageszeitung, gedruckt und online. Kohlers Betriebscredo:
"Die Herstellung von
Gründungsinteressierte und junge Start-ups aus der
IKT-Branche haben bis zum 31. Mai 2015 noch einmal die Gelegenheit,
sich beim "Gründerwettbewerb – IKT Innovativ" mit ihrer Geschäftsidee
um Geldpreise und exklusive Coachingangebote zu bewerben. Mit der
Runde 1/2015 endet der Wettbewerb – aber nur vorläufig.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) lobt die
Auszeichnung für jene Jungunternehmer aus, deren Entwicklungen auf
Informat
Der Germanwings-Absturz ist für
berichtende Journalisten ein Wendepunkt ihrer Karriere gewesen. Das
"medium magazin" hörte sich in Redaktionen vor Ort um – von
Frankreich über Düsseldorf bis Montabaur und Haltern. "Der Zorn, der
Hass, der uns Journalisten in den sozialen Medien bereits wenige
Stunden nach dem Absturz entgegenschlug, muss uns nachdenklich
stimmen", sagt etwa Christian Schwerdtfeger, Reporter der
"Rheinischen Post". Er erleb