Zeitung: EZB-Anleihekäufe könnten Deutschland Milliardeneinnahmen bringen

Die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) könnten Deutschland Mehreinnahmen in Milliardenhöhe bescheren. Dies gehe aus Berechnungen des Beratungsunternehmens Kiel Economics hervor, berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit". Der Kieler Forscher Jonas Dovern habe erstmals grob abgeschätzt, mit welchen Zahlungen das Notenbanksystem rechnen kann, wenn die von ihm aufgekauften Staatsanleihen vorschriftsmäßig bedient werden. Demnach könnte auf

Arbeitslosenzahl im November weiter gefallen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November auf 2.713.000 gefallen. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mit. Das sind 24.000 Arbeitslose weniger als im Oktober. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Zahl der Arbeitslosen um 214.000. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. "Der deutsche Arbeitsmarkt profitiert von der bisher guten wirtschaftlichen Entwicklung. Im November ist keine Eintrübung zu erkenn

DAX startet mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 5.746,36 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,92 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Aktien von VW, Bayer und Fresenius SE. Die Aktien von Commerzbank, Deutsche Bank und K+S bilden die Schlusslichter der Liste.

Zahl der Privatinsolvenzen leicht gesunken

Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland ist von Januar bis September 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent auf 103.118 Fälle gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Aufgrund der positiven Konjunkturentwicklung und der Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt sei aber mit noch weniger Privatpleiten gerechnet worden. Für das Gesamtjahr 2011 geht die Wirtschaftsauskunftei von Fallzahlen unter dem Niveau des Rekordjahres 2010 aus und rech

Erwerbstätigenzahl steigt auf 41,5 Millionen

Die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat auch im Oktober 2011 weiter angehalten. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit 41,5 Millionen Personen einen neuen Höchststand. Allerdings fiel im Oktober 2011 das Plus gegenüber dem Vorjahr etwas geringer aus als in den Monaten zuvor. Die Zahl der Erwerbslosen betrug im Oktober 2011 rund 2,19 Millionen Personen, das waren rund 571.000 weniger als im Oktober 2010.

Einzelhandelsumsatz im Oktober um 0,4 Prozent gesunken

Die deutschen Einzelhandelsunternehmen haben im Oktober 2011 real 0,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Im Vergleich zum September 2011 stieg der Umsatz im Oktober 2011 um 0,7 Prozent. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte 1,0 Prozent weniger um als im Vorjahr. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten um 0,9 Prozent niedriger als im Vorjahresm

Umfrage: Mehrheit gegen Guttenberg-Comeback

Mehr als die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) lehnt eine Rückkehr von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in die Politik ab. Das ergab eine Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern". Nur noch 49 Prozent wünschen, dass der CSU-Politiker wieder die politische Bühne betritt. Nach seinem Rücktritt im März hatten sich noch 62 Prozent der Bürger dafür ausgesprochen, dass zu Guttenberg in absehbarer Zeit wieder ein hohes Amt übern

Allianz baut Sachversicherung um

Der Versicherungskonzern Allianz will in seiner seit Jahren schwächelnden deutschen Sachversicherung mit einem erneuten Umbau und neuen Produkten die Trendwende schaffen. Zwar sei man im traditionellen Stammgeschäft weiterhin unangefochtener Marktführer, sagte Deutschland-Chef Markus Rieß dem "Handelsblatt". "Wir verlieren aber Marktanteile und sind in der Profitabilität nicht da, wo wir einmal waren, und auch nicht da, wo wir einmal hinwollen." Die

Wahltrend: Nur jeder Vierte will SPD wählen

Kurz vor ihrem Bundesparteitag in Berlin ist die SPD in der Wählersympathie leicht gesunken. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL erreicht sie nur 25 Prozent und damit einen Punkt weniger als in der Vorwoche. Sie liegt damit weiter zehn Punkte hinter der Union, die ebenfalls einen Punkt verliert und auf 35 Prozent kommt. Die Grünen legen wieder zu: Sie gewinnen zwei Punkte und klettern auf 16 Prozent. Auch die Linke ve