SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Vorstoß der Union zur Begrenzung der Manager-Gehälter als "untauglich" bezeichnet. "Der Vorschlag, die Hauptversammlungen über die Gehälter entscheiden zu lassen, ist völlig untauglich. Da sitzen Vertreter von Banken und großen Fonds – die haben hinreichend bewiesen, dass sie eher nicht für die Begrenzung von Exzessen stehen", sagte Gabriel der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Alle Vorschl&a
Der Konjunkturchef des ifo-Instituts, Kai Carstensen, hält einen Austritt Italiens aus der Euro-Zone für nicht ausgeschlossen. "Wir kommen dem Punkt näher, an dem sich große Teile der Bevölkerungen in den Krisenländern vom Euro abwenden, weil sie die Anpassungslasten vermeiden wollen, die mit einer internen Abwertung der Löhne und Preise einhergehen", sagte Carstensen "Handelsblatt-Online". Die Alternative sei eine externe Abwertung üb
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will in der nächsten Legislaturperiode eine Änderung des Grundgesetzes durchsetzen. Die Umgestaltung, so erläutern Bundes- und Landespolitiker in der neuen Ausgabe des "Manager Magazins" (Erscheinungstermin: 15. März), soll dem Bund künftig ermöglichen, Universitäten systematisch finanziell zu fördern. Kritiker befürchten dadurch zentralistische Einflüsse auf die Inhalte der Un
Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.953,75 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,16 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Aktien von Henkel, Beiersdorf und Merck. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere der Commerzbank, Deutschen Bank sowie von Infineon.
Zum Jahrestag der Agenda 2010 haben die grünen Spitzenkandidaten Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt scharfe Kritik an der von ihnen persönlich mitverantworteten Agenda 2010 geübt. Zugleich kündigten sie an, die Agenda 2010 im Falle eines Wahlsiegs zu korrigieren. Viele Aussagen über die Agenda seien "Mythen", schreibt das grüne Spitzenduo in der "Zeit". So seien nicht die Sozialreformen der damaligen rot-grünen Bundesregierun
Der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die zunehmenden Wartezeiten in der Stasi-Unterlagenbehörde kritisiert. "Die langen Wartezeiten sind kritikwürdig", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe) und fügte mit Blick auf den Behörden-Leiter hinzu: "Roland Jahn sollte sein Personal so einsetzen, dass sich das ändert. Schließlich ist es die Hauptaufgabe der Behörde, die Stasi-Akten den Betroffenen, d
Für die Rettung der Hypo Real Estate (HRE) im Jahr 2008 hat der deutsche Steuerzahler bis heute 19,1 Milliarden Euro aufgebracht. Das bestätigte auf Anfrage der Wochenzeitung "Die Zeit" die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA), die den nationalen Bankenrettungsfonds Soffin führt. Die Summe ergibt sich aus mehreren Faktoren: der Abfindung für die Altaktionäre im Zuge der Verstaatlichung, den Kapitalspritzen für die Bank nach der Rettung s
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.952,29 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,17 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von K+S, Henkel und Eon. Die Aktien von Daimler, Infineon und der Commerzbank bilden die Schlusslichter der Liste.
Die deutschen Sicherheitsbehörden führen seit dem frühen Mittwochmorgen eine Razzia gegen Salafisten in Nordrhein-Westfalen und Hessen durch. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte zuvor zwei salafistische Vereine aufgelöst und verboten. Außerdem hat er eine Teilorganisation eines bereits im Sommer 2012 aufgelösten Vereins verboten, wie das Innenministerium mitteilte. Die Durchsuchungen bei insgesamt 20 Personen dienten der Beschlagnahme des Vereinsve
Der Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus Zimmermann, hat zur Stabilisierung der Rentenfinanzen einen neuen Generationenvertrag gefordert: "Ian der kommenden Legislaturperiode muss der gesamte Generationenvertrag an mehreren Stellschrauben neu justiert werden", sagte Zimmermann "Handelsblatt-Online". "Es darf nicht sein, dass die ungelösten Probleme des demographischen Umbruchs einseitig auf die Schultern der jüngeren Leistungsträger a