Nokia will Jobs in Deutschland schaffen

Der finnische Handykonzern Nokia will seine deutschen Niederlassungen stärken. "Wir investieren stark in unsere deutschen Standorte in Berlin und Ulm. Wir werden dort unsere Forschungs- und Entwicklungszentren ausbauen und zahlreiche neue Jobs schaffen, um künftige Innovationen voranzutreiben", sagte Mary McDowell, Vorstandsmitglied des Konzerns, der Wochenzeitung "Die Zeit". In Berlin entwickelt Nokia vor allem Software für ortsbezogene Dienstleistungen, in Ul

Konzernchef Elop sieht Nokia auf gutem Weg

Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat nach Angaben von Konzernchef Stephen Elop etwa die Hälfte der notwendigen Restrukturierungen hinter sich. "Weitere neue Geräte sind in der Vorbereitung, der Verkauf unserer Windows-Handys hat begonnen", sagte Elop dem "Handelsblatt". "Das ist gut, aber es bleiben noch große Herausforderungen." Mit den chinesischen Handy-Herstellern Huawei und ZTE, die auf das Google-Betriebssystem Android gesetzt haben, erwach

Sauli Niinistö gewinnt Präsidentschaftswahl in Finnland

Sauli Niinistö wird wie erwartet neuer Präsident und damit Staatsoberhaupt von Finnland. Der konservative Ex-Finanzminister gewann am Sonntag die Stichwahl gegen den grünen Ex-Umweltminister Pekka Haavisto. Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen kam Niinistöt auf rund 63 Prozent der Stimmen, Haavisto lag chancenlos zurück und gestand seine Niederlage ein. Der 63-jährige Niinistö löst die Sozialdemokratin Tarja Halonen ab, die nach zwei Amtszeiten

Nokia Siemens Networks will 2.900 Stellen in Deutschland streichen

Der Mobilfunk-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) will in Deutschland bis zu 3.000 Stellen streichen. Wie das finnisch-deutsche Unternehmen am Dienstag mitteilte, sollen 2.900 der rund 9.100 deutschen Arbeitsplätze wegfallen. Der Großteil der Kürzungen soll demnach bis Endes des Jahres 2012 umgesetzt sein. Der größte Standort München werde am stärksten betroffen sein. Das Geschäft in Deutschland soll künftig auf die fünf Standorte in Be

Euro-Finanzminister einigen sich bei Rettungsschirm ESM

Die Euro-Finanzminister haben bei ihrem Treffen zum Rettungsschirm ESM am Montag eine Einigung erzielt. Das gab Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker in Brüssel bekannt. Ein entsprechender Vertrag solle am 30. Januar unterzeichnet werden. Der Krisenfonds soll dann am 1. Juli, ein Jahr früher als ursprünglich geplant, in Kraft treten. Laut Angaben des finnischen Finanzministeriums sehen die neuen Abmachungen der Finanzminister vor, dass die Freigabe von Geldern nur erfolgen soll, we

Nokia-Siemens-Chef schreibt Brandbrief an Belegschaft

Noch düsterer als befürchtet ist offenbar die Lage beim angeschlagenen Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN). Wie vergangene Woche bekannt wurde, will der Telekommunikationszulieferer in den nächsten zwei Jahren weltweit rund 17.000 Stellen abbauen, davon etwa 3.000 in Deutschland. Eine Erklärung dafür liefert ein Schreiben von NSN-Chef Rajeev Suri an die gut 9.000 Beschäftigten in Deutschland: "Unsere Profitabilität ist nach wie vor viel zu

Werbung mit Pfiff statt mit Klick

Werbung im Internet soll bei der Zielgruppe ankommen, sie nicht durch übermässige Präsenz erschlagen und von der Website und dem Werbetreibenden entfernen.
Wie lässt sich das erreichen?

Finnland beharrt bei Griechenland-Rettung auf Pfand

Finnland beharrt vor der Beteiligung an einem neuen Rettungspaket für Griechenland auf besonderen Sicherheiten in Form eines Pfands. "Das Pfand ist Teil des Pakets, das wir von Anfang an zur Bedingung für unsere Zustimmung zur Griechenland-Hilfe, zum temporären Rettungsschirm EFSF und zum geplanten dauerhaften Stabilisierungsfonds ESM gemacht haben. Es ist schlicht eine politische Realität in Finnland", sagte Ministerpräsident Jyrki Katainen der "Südd

Finnisches Parlament stimmt EFSF-Ausweitung nur unter Bedingungen zu

Das finnische Parlament wird einer Ausweitung der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) nur unter bestimmten Bedingungen zustimmen. Der beschlussfassende Ausschuss des finnischen Parlaments stütze zwar generell die Änderungen an der EFSF, allerdings sollten Kreditgeber im Gegenzug Sicherheiten von Griechenland erhalten, teilte das Gremium am Freitag mit. Im Juli hatten die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone eine Ausweitung der EFSF beschlossen. Neben einer

Griechisches Finanzministerium: Noch kein Sonderdeal mit Finnland

Das griechische Finanzministerium hat der Darstellung aus Helsinki widersprochen, es gebe für das zweite Hilfspaket für Griechenland bereits einen Sonderdeal mit Finnland. "Es gibt bisher noch keinen gültigen Deal. Es kann auch noch keinen geben, da unserer prinzipiellen Übereinkunft erst alle Finanzminister der Euro-Länder bei ihrem Treffen in der kommenden Woche zustimmen müssen", sagte Elias Vergitis, Sprecher des griechischen Finanzministers, der Tages