Linke will Unternehmensspenden an Parteien verbieten

Der Bundesschatzmeister der Linken, Raju Sharma, hat ein Verbot von Unternehmensspenden an Parteien gefordert. "Jeder weiß aufgrund seiner Lebenserfahrung: Ohne Leistung keine Gegenleistung. Wenn Unternehmen an Parteien spenden, entsteht immer der Eindruck, dass Politik einfach gekauft wird", sagte Sharma am Mittwoch in Berlin. Parteien, die beispielsweise eine besonders konzernfreundliche Politik betreiben, erhielten auch "die üppigsten Spendenschecks von Großunt

Umfrage: IT-Mittelstand blickt zuversichtlich ins neue Jahr

Der IT-Mittelstand ist für das Jahr 2013 zuversichtlich. 76 Prozent der kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen erwarten steigende Umsätze, wie eine Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom ergab. 15 Prozent der Unternehmen rechnen demnach mit stagnierenden Umsätzen, während neun Prozent einen Umsatzrückgang befürchten. Die erwarteten Umsatzsteigerungen dürften sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken: 59 Prozent der IT-Mittelständler wollen

Konrad-Adenauer-Stiftung zeichnet Jürgen Hambrecht mit dem Preis Soziale Marktwirtschaft aus

Dr. Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender der
BASF von 2003 – 2011, erhält den Preis Soziale Marktwirtschaft der
Konrad-Adenauer-Stiftung.

Hambrecht habe den globalen wirtschaftlichen Erfolg eines sehr
bedeutenden deutschen Industrieunternehmens maßgeblich herbeigeführt,
so heißt es in der Begründung der Jury. Im Rahmen der "Wissensfabrik
– Unternehmen für Deutschland" habe er sich für die frühkindliche
Bildung als unabdingbare

Handwerk buhlt um frustrierte Studenten

Angesichts überfüllter Universitäten wirbt das Handwerk jetzt verstärkt um frustrierte Studenten. "Die Handwerkskammern haben begonnen, gezielt um diese enttäuschten Studenten zu werben", sagte Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe). Im Gespräch mit der Zeitung erklärte der Handwerkspräsident, dass "der Trend zur Akademisierung fatal" s

DIHK-Präsident: Strompreise gefährden Arbeitsplätze

Die steigenden Strompreise kosten nach Ansicht von Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Arbeitsplätze. "Auf jeden Fall dämpfen die Preisanstiege die Beschäftigungsentwicklung 2013. Betriebe, die die Energie- und Rohstoffpreise als Geschäftsrisiko sehen, haben zurückhaltendere Beschäftigungsabsichten", sagte Driftmann der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "In Folge der Energiewend

Outokumpu will italienisches Werk von Thyssen-Krupp zügig verkaufen

Der finnische Stahlkonzern Outokumpu will sich zügig von dem früheren Thyssen-Krupp-Werk Terni in Italien trennen. "Es haben sich eine Reihe von Interessenten bei uns gemeldet", sagte Vorstandschef Mika Seitovirta dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Die Europäische Kommission hatte den Verkauf zur Bedingung für ihre Zustimmung für die Übernahme der Thyssen-Krupp-Edelstahltochter Inoxum gemacht. Bis Mai will Seitovirta einen neuen Eigentüme

CSU droht Netzbetreibern mit mehr staatlicher Kontrolle

Die CSU fordert von den Betreibern der Stromübertragungsnetze mehr Koordination: In ihrem energiepolitischen Grundsatzpapier, das die CSU-Landesgruppe im Bundestag bei ihrer jährlichen Klausurtagung in Wildbad Kreuth in der kommenden Woche beschließen will, droht sie mit stärkerer staatlicher Kontrolle. "Die CSU-Landesgruppe setzt sich dafür ein, dass die Übertragungsnetze in einer unabhängigen und kapitalmarktfähigen Netzgesellschaft zusammengef&uum

Denkmalpflege schafft Arbeitsplätze

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus dem Kreis der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Dies ist Teil 13, welcher sich mit dem Denkmalschutz für Handwerk und Architektur befasst und welche Möglichkeiten der Ausbau dieses Tätigkeitszweiges in der Wirtschaf

Studie: Immer mehr Frauen und Ausländer in deutschen Aufsichtsräten

Die deutschen Aufsichtsräte sind im Zeitraum von 2001 bis 2011 deutlich weiblicher geworden, außerdem stieg der Anteil an Ausländern. Das geht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" aus einer Untersuchung der Fachhochschule Frankfurt am Main hervor. Gleichzeitig zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den Kontrolleuren der Arbeitgeber- und denen der Arbeitnehmerseite: So seien Arbeitnehmervertreter deutlich schlechter qualifiziert, hätten fas