Neue Sicherheitsauflagen für Luftfracht stellen die deutsche Industrie vor große Probleme. Nach Recherchen des "Tagesspiegels" (Montagausgabe, 24.9.2012) verfügen von rund 40.000 deutschen Unternehmen, die ihre Waren per Flugzeug verschicken, derzeit nur 429 über die ab 25. April 2013 notwendige Zulassung. Die Luftsicherheitsverordnung ist eine Reaktion auf Sprengstoffpakete, die 2010 in Luftfrachtsendungen aus dem Jemen gefunden wurden. "Viele denken sich, da
Die FDP hat Peer Steinbrück kritisiert, weil der SPD-Politiker während seiner Zeit als Bundesfinanzminister um Sponsoren-Gelder für ein Schachturnier gebeten haben soll. "Herr Steinbrück, der ja gern mit dem erhobenen Zeigefinger droht oder auch mal mit Peitsche oder Kavallerie, wenn es gegen Nachbarn geht, wird Mühe haben, das zu erklären oder gar als korrekt zu deklarieren", sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring der "Welt". "I
Audi-Chef Rupert Stadler hält Politiker für unterbezahlt: "Wir verlangen zu Recht Spitzenleistungen", sagte er im Interview mit der "Welt am Sonntag". Wenn man sich international umschaue, dann machten deutsche Politiker einen Spitzenjob, von Einzelfällen abgesehen. "Wir brauchen in der Politik Topleute, und die müssen auch gut verdienen." Bezüglich politischer Forderungen nach einer Deckelung der Managergehälter sagte er: "Hier so
Den möglichen Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück, holt ein Vorfall aus der Vergangenheit ein: Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, hat Steinbrück 2006 in seiner Funktion als Bundesfinanzminister die damaligen Chefs von Post und Telekom um ein Sponsoring in Millionenhöhe gebeten. Mit dem offiziellen Briefkopf des Bundesministers der Finanzen warb Steinbrück am 10. April 2006 bei den Chefs der früheren Staatsunternehmen darum, ein Spiel des
Die FDP verlangt von der Bundesregierung eine stärkere Unterstützung deutscher Unternehmen beim Export von Rüstungsgütern. "Die Bundesregierung wird sicher noch aktiver als bisher die deutsche wehrtechnische Industrie im harten internationalen Wettbewerb unterstützen müssen", sagte die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP, Elke Hoff, dem Nachrichtenmagazin "Focus". Zwar darf es laut Hoff "wie bisher keine Lieferung von Waffen in Krisen
Die Bundesregierung hat mit einer Steuervereinfachung massiven Ärger bei der Wirtschaft ausgelöst. Nach dem Entwurf für das Jahressteuergesetz sollen auch Weiterbildungsprogramme für Unternehmen ab 2013 generell von der Mehrwertsteuerpflicht befreit werden. Damit entfalle aber der sogenannte Vorsteuerabzug, mit dem Betriebe und Dienstleister die Verbraucherabgabe kostenneutral verrechnen könnten, warnen dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge die acht grö&s
Der Wunsch der Deutschen Post, Kunden deutlich mehr Geld für den Brieftransport abverlangen zu dürfen, ist bei Experten aus Politik und Wissenschaft auf Skepsis gestoßen. "Es wird darüber zu reden sein, ob das so sein muss", sagte Georg Nüßlein (CSU), der Beauftragte der Unionsfraktion für Post-Politik, der "Welt am Sonntag". "Wenn bei einem dramatisch schrumpfenden Briefaufkommen auch für ländliche Räume weiter Versorg
Audi-Chef Rupert Stadler hat das Euro-Krisenmanagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gelobt: Sie habe sich bisher "sehr vernünftig und pragmatisch durch die durchaus schwierige Situation bewegt", sagte Stadler im Interview mit der "Welt am Sonntag". "Sie hat die Sorgen, Nöte und Chancen der unterschiedlichen Stakeholder in dieser Krise verstanden, die des Bürgers genauso wie jene der Wirtschaft." Der Wind sei insgesamt im Automobilgeschä
Der neue Scania-Chef Martin Lundstedt hat zu Geduld bei der Lkw-Allianz mit MAN unter dem Dach des Volkswagen-Konzerns gemahnt. "Kurzfristig können wir sicherlich den einen oder anderen Synergieeffekt über den Einkauf erzielen. Aber es geht da in erster Linie um mittel- und langfristige Synergien", sagte Lundstedt der Tageszeitung "Die Welt". "Nehmen sie nur die Entwicklung neuer Komponenten, etwa von Getrieben – die braucht allerdings Zeit", so der Lkw-Ma
BDI-Präsident Hans-Peter Keitel hat eindringlich davor gewarnt, die Rolle der Deutschen Bundesbank in der Euro-Krise einzuschränken. "Wir Deutschen haben substanziell gute Erfahrungen mit der Bundesbank gemacht. Es wäre fatal, in der Krise eine solche Institution auch nur annähernd zur Disposition zu stellen", sagte Keitel in einem Interview der "Welt" (Samstagausgabe). "Ich gehe davon aus, dass sich die Bundesregierung glasklar zur Bundesbank bekennt