Lammert kritisiert hohe Managergehälter scharf

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat scharfe Kritik an den Managergehältern in Deutschland geübt. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) spricht der CDU-Politiker von "gigantischen Einkommensunterschieden in den Unternehmen, selbst zwischen der ersten und zweiten Leitungsebene". Dies sei nicht zu rechtfertigen, "schon gar nicht mit entsprechenden Leistungs- und Verantwortungsdifferenzen. Das ist die Verselbständigung

Ergreifen Sie die Initiative

Fast jeder, der derzeit auf Arbeitssuche ist, kennt das Bild: Man wirft die tagesaktuelle Zeitung schon am frühen Morgen deprimiert ins Altpapier, enttäuscht, weil bei den Stellenangeboten wieder nicht das Richtige dabei war. Noch Minuten später ist man insgeheim erzürnt, weil man beim Durchblättern zu allem Übel auch noch schwarze Finger von der nicht vollständig getrockneten Druckfarbe bekommen hat.

Opel-Cheflobbyist Hoff verlässt Unternehmen wegen „unterschiedlicher Auffassungen“

Der scheidende Cheflobbyist von Opel, Volker Hoff, hat seinen Weggang von dem angeschlagenen Autobauer mit "unterschiedlichen Auffassungen" begründet. "Wir haben unterschiedliche Auffassungen über die Art und Weise, wie mit Regierungen und Verbänden kommuniziert wird", erklärte Hoff gegenüber der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe). Und dann müsse man Konsequenzen ziehen, so der Cheflobbyist der Rüsselsheimer weiter. "Deshalb haben

Zeitung: Firmenchefs nutzen niedrige Aktienkurse zum Einstieg

Deutschlands Firmenlenker und Aufsichtsräte haben in den vergangen beiden Wochen vor allem bei den Aktien eigener Unternehmen zugegriffen, die noch im Juni mehrjährige Tiefstände erreicht hatten. Dies berichtet das "Handelsblatt". Die größten Käufe gab es demnach bei der Lufthansa, Thyssen-Krupp, Heidelberger Druck, Zooplus und dem Immobilienunternehmen TAG – dem einzigen, dessen Aktie sich in diesem Jahr richtig gut entwickelt hat. Bei TAG nutzte Aufsich

Studie: 80 Prozent der Unternehmen setzt auf Frauen um Fachkräftemangel zu lindern

Deutsche Unternehmen verfahren im Kampf gegen den Fachkräftemangel erstaunlich eingleisig, indem sich 80 Prozent der Unternehmen allein auf Fördermaßnahmen für Frauen konzentrieren. Einer Studie der Strategieberatung Roland Berger zufolge, die der "Welt am Sonntag" vorliegt, haben zwar 95 Prozent der großen deutschen Unternehmen inzwischen Programme aufgesetzt, um die Vielfalt in ihrer Belegschaft zu stärken. Drei von vier Firmen haben sogar eigens Perso

Airbus: Neuer Konzern-Chef wirft Boeing Preiskampf vor

Der neue Chef des Flugzeugherstellers Airbus, Fabrice Brégier, hat dem Konkurrenten Boeing vorgeworfen, einen Preiskampf anzuzetteln, um mit der 737 Max gegen den Airbus-Verkaufsschlager A320neo zu punkten. "Boeing versucht gerade verzweifelt, den Marktanteil der B737 Max zu erhöhen. Sie sind sehr aggressiv, was die Preise angeht. Wenn sie ein überlegenes Flugzeug hätten, hätten sie das wohl nicht nötig", sagte Brégier der in Berlin erscheinenden

Mittelständische Unternehmen entsetzt über Steuerideen aus Opposition

Vertretern der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland macht die Debatte über eine höhere Besteuerung von Vermögen große Sorgen. Eine solche Belastung, wie sie etwa das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vorschlägt, "würde mit Sicherheit gerade die Eigentümer der stärksten Betriebe massenhaft ins Ausland treiben, zumal sie bestens vernetzt sind und damit international über genügend Anlaufstellen verfügen&quo

Atomenergie-Branche drängt auf schnelle Entscheidung in der Endlager-Frage

Der Deutschland-Chef des nukleartechnischen Konzerns Areva drängt auf eine rasche Entscheidung über ein atomares Endlager. "Die Endlager-Frage hat für die Branche in Deutschland die größte Priorität", sagt Stefan vom Scheidt der "Welt am Sonntag": "Ein neues Geschäftsfeld in Deutschland wird natürlich der Rückbau der Kernkraftwerke sein", sagte vom Scheidt. Die Entscheidung, Kernkraftwerke stillzulegen, sei kein Endpunkt

NRW kritisiert Opel-Produktstrategie

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) hat die Unternehmensstrategie von Opel kritisiert. "Opel braucht eine Produktpalette, die die Leute vom Hocker reißt. Das letzte Modell, mit dem Opel vorne lag, war der Minivan Zafira", sagte Duin dem "Tagesspiegel" (Sonnabendausgabe) nach der Ablösung von Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke. Seither wächst die Angst unter den Beschäftigten vor Entlassungen und einer Schließung des We

Airbus-Konzernchef Brégier sieht in Schwäche des Euro „positive Seite der Krise“

Der neue Chef des Flugzeugherstellers Airbus, Fabrice Brégier, hat sich für den Erhalt der Eurozone ausgesprochen und kann der Krise auch etwas Gutes abgewinnen. "Airbus ist ein europäisches Unternehmen. Wir unterstützen die Eurozone, obwohl wir unser Geschäft fast nur in Dollar abwickeln", sagte Brégier der "Welt am Sonntag" (E-Tag 15. Juli 2012). Die Euroschwäche komme allerdings Airbus auch zugute. "Wir haben aber immer gesagt, d