Wie oft hat man sich auf Autobahnen schon
aufgeregt. Nur ein paar Jahre sind die oft alt und jetzt schon wieder
auf Notspuren beschränkt – aufgrund von Betonkrebs.
Dass den Firmen nun juristisch nicht beizukommen ist, die an
Rohstoffen eben das genommen haben, was in der Region gerade
verfügbar war, ist bedauerlich – gerade wenn man innerhalb weniger
Monate im Labor herausbekommen kann, welche Stoffe im Beton sich gut
oder weniger gut zueinander verhalten.
Für die Firmen ist es ein lohnendes Geschäft die Oberflächen
wieder zu erneuern, manche dürften die relevanten Pläne sogar noch in
den Archiven haben und können damit gutes Geld verdienen. Und was
heute nach Experten-Erkenntnis noch viel zu wenig beachtet wird, sind
die Landebahnen auf Flughäfen. Milliarden wurden bereits in den neuen
Hauptstadtflughafen gesteckt – es sollte also besser zügig überprüft
werden, ob auch ein Betongeschwür im Brandenburger Boden schlummert.
Der Steuerzahler dürfte aber jetzt schon sauer sein. Ohnehin wird
ein zu kleiner Anteil seiner Steuermittel für die Instandhaltung der
Straßen eingesetzt – und nun kommt auch noch hinzu, dass gar nicht
eingeplante Straßen wegen schlechten Materials früher zu sanieren
sind.
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