Thyssenkrupp will 2800 Stellen in Stahlsparte streichen

Angesichts der schweren Krise des Essener Traditionskonzerns
Thyssenkrupp zeichnen sich tiefe Einschnitte bei der Belegschaft ab. So sollen
mehr Arbeitsplätze in der Stahlsparte wegfallen als bislang bekannt, wie die
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Samstagausgabe) berichtet. Wie aus einem
Flugblatt der IG Metall hervorgeht, das der WAZ vorliegt, sollen nach
Vorstellungen des Vorstands mittlerweile 2800 Stellen im Stahlgeschäft
gestrichen werden. Bislang war von 2000 Jobs in diesem Bereich die Rede. Die
Pläne zum Abbau von 2800 Stellen bis Ende des Jahres 2026 wurden unserer
Redaktion in Konzernkreisen bestätigt, davon rund 1000 Jobs in der Verwaltung.
Nach Angaben der IG Metall fordert die Konzernführung von der Belegschaft auch
den Verzicht auf tarifliche Leistungen wie freie Tage und Geld. Zudem sei eine
“harte Regelung zu Versetzungen” geplant.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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Telefon: 0201 – 804 6519
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