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Tourenoptimierung und GPS-gestützte Datenerfassung


 

Ob im Rock-Konzert oder auf der Baustelle – die blauen Kabinen aus dem Hause WMS WC-Mietservice sind immer mit dabei. Das Schweizer Unternehmen vermietet seit 1995 mobile WCs und plant von Reichenburg aus die Touren für das Servicepersonal vor Ort. Die Reinigung und Wartung der über 2000 Kabinen durch die zwanzig Mitarbeiter stellte das Unternehmen vor eine logistische Herausforderung- kurz: Welcher Fahrer muss wann wohin? Um die optimale Route berechnen zu können, gilt es zunächst, die exakte Lokation der Kabinen anhand von GPS-Daten zu ermitteln. In einem weiteren Schritt sollen die aktuellen Aufträge inklusive Bearbeitungszeit im System abrufbar sein. Die Lösung: Moderne RFID-Reader erfassen und melden die Daten an das zentrale Datenbank-System zurück und der MembrainRTC-Server sorgt für die reibungslose Kommunikation.
Zielsetzung des Projektes
Ziel des Projektes war es, einen softwaregestützten und automatisierten Prozess einzuführen, mit dessen Hilfe der exakte Standort der Kabinen erfasst wird und anschließend die Route berechnet werden kann, wann die nächste Reinigung fällig ist. Die Mitarbeiter sollten die aktuellen Aufträge auf ihrem mobilen RFID-Reader erhalten und dementsprechend rückmelden, wenn ein Auftrag abgearbeitet wurde – anhand von GPS-Daten sollte hierbei auch der genaue Standort übermittelt werden sowie die Bearbeitungszeit. Hierfür sollten die Kabinen mit einem RFID-Tag versehen werden, der die Datenerfassung in Sekundenschnelle ermöglichen sollte.
Gleichzeitig sollte die Zentrale auch einen Remote-Zugriff auf die Geräte haben. Zum einen um Einsicht in die aktuellen Aufträge zu erhalten und zum anderen um neue Aufträge, Routenänderungen etc. auf das entsprechende mobile Gerät zu übermitteln. Grund genug, um aus dieser komplexen Ausgangssituation heraus ein Projekt aufzusetzen.
Anforderungen und Auswahl der Systeme
Das Herzstück der gesamten Architektur bildet der Server. Gesucht wurde nach einem Server, der performant und transaktionssicher arbeitete aber v.a. eine bidirektionale Kommunikation mit den mobilen Endgeräten ermöglichte. Er sollte Zeit-, GPS-, Auftragsdaten etc. vom RFID-Reader in die zentrale MS-SQL-Datenbank übertragen und umgekehrt. Da an entlegenen Baustellen oft eine schlechte Netzabdeckung vorherrscht, sollte ein stabiles Arbeiten auch im Ofline-Modus möglich sein. Das Arbeiten mit der Software sollte intuitiv und einfach sein und Updates auch irmenintern eingespielt werden können. „Die Suche nach einer passenden Lösung“, so der externe Projektverantwortliche Tomas Burger, „die unsere komplexen Anforderungen erfüllt, gestaltete sich viel einfacher als wir gedacht haben“. WMS entschied sich für den Einsatz der marktführenden Technologie aus dem Hause Membrain und hardwareseitig für das Motorola MC 75 HF RFID.
Der MembrainRTC-Server als Dispositionstool
Die SAP zertiizierte Technologie des MembrainRTC-Servers (Real Time Connector) unterstützt eine Vielzahl von Schnittstellen, wie SQL, CRM, eigenentwickelte Lösungen, File- und Steuerungssysteme etc. und zeichnet sich durch Plattformunabhängigkeit aus. D.h.: Die Kommunikation zwischen dem führenden System kann sowohl mit diversen Clients (Smartphones, Handhelds, Terminals usw.) als auch mit Scannern und Web-Services hergestellt werden.
Für die WMS fungiert der MembrainRTC inzwischen als wichtigstes Dispositionstool. Der Online-Zugriff auf die Mobiles erlaubt es, den Fahrern unmittelbar bei Problemen und Störungen zu helfen. „Vermeintliche technische Probleme und Navigationsfehler“, so Tomas Burger, „tendieren seitdem gegen Null.“
Testphase im Normalbetrieb
„Normalerweise wird die Software in solch komplexen Projekten“, so Tomas Burger „ziemlich umfangreich, meistens ein halbes Jahr lang getestet, bevor sie in den Normalbetrieb implementiert wird“. Da es sich bei der Membrain-Software vorwiegend um Standardkomponenten handelt, fand die Testphase direkt im Normalbetrieb statt, was den Projektaufwand deutlich reduzierte. „Seit Einführung der Membrain-Software“, so der Geschäftsführer Jürgen Lehmann, „haben wir nicht nur unsere Prozesse automatisiert, sondern wir haben auch Kontrollmechanismen in die Hand bekommen und können so die Touren optimieren und unsere Fahrer efizienter einsetzen.“

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