Trading versus Investieren

Zwei grundlegende Arten des Börsenhandels

Fälschlicherweise werden die Begriffe des Tradens und des Investierens oft synonym verwendet. Dabei bestehen grundlegende Unterschiede. Beide Handelsarten bieten vorzügliche Möglichkeiten, um an Börsen und Finanzmärkten Gewinne zu erzielen. Dabei werden Investitionen unter einem längerfristigen Horizont getätigt, um bei steigenden Kursen Gewinne zu machen.?

Beim Trading dagegen geht es darum, kurzfristig von Kursschwankungen zu profitieren. Dabei kann bei steigenden und fallenden Kursen Geld verdient werden. Selten werden Positionen länger gehalten als einige Tage. Meist ist das Geschäft innerhalb eines Tages abgewickelt. Manchmal dauert es nur ein paar Minuten. Der Trader muss also weitaus öfter agieren als der Investor.

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Investieren

Investoren kaufen strategisch Werte, um diese zu halten. Sie haben sich vorher über die sogenannte Fundamentalanalyse über ihr Projekt kundig gemacht. Dabei fließt neben den harten Unternehmensfakten wie Grundbesitz, Geschäftsgewinn und Betriebseigentum auch die Dividende in die Bewertung mit ein. Zudem werden globale Entwicklungen abgeschätzt, um zu einer Kaufentscheidung zu gelangen.

Zum Investieren eignen sich neben Aktien auch Finanzinstrumente wie die sogenannten ETFs (Exchange Traded Funds). Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung eines Indexes wie den DAX oder Dow Jones abbildet. ETFs vereinen die Vorteile von Aktien und Fonds in einem einzigen Finanzprodukt. Der Investor muss für einen Kauf den vollen Wert des Investments aufbringen.

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Trading

Trader profitieren von den schnellen, kurzen Kurssprüngen, welche die Börsenwerte durchlaufen. Neben Aktien sind für sie vor allem Devisengeschäfte und Rohstoffe interessant, zeichnen sich diese Werte doch durch eine außerordentlich hohe Volatilität aus. Dabei bedarf es oftmals eines geringen Kapitaleinsatzes, können Trades doch über Hebelprodukte multipliziert werden. Im Falle eines Gewinns kann somit mit wenig Kapital enorme Summen verdient werden. Allerdings gilt das ebenso bei Verlusten.

Der Trader verlässt sich hauptsächlich auf die Chartanalyse. Dabei untersucht er den kürzlich zurückliegenden Kursverlauf. Er versucht, Trends herauszulesen, nach denen er seine Positionen ausrichtet. Meint er, einen steigenden Trend ausgemacht zu haben, kauft er. Wenn er glaubt, der Trend wendet sich ins Negative, stößt er die Position ab.

Veröffentlicht auf: https://www.starting-up.de/geld/liquiditaet/tradenamdevisenmarkt.html

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