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Typisch deutsch versichert

Markus Fetzer – Versicherungsmakler
 

Mein Haus, mein Auto, mein Boot. Wir Deutsche sind auf unser Eigentum fixiert und auch stolz darauf, weil wir hart dafür gearbeitet haben.

Unser Eigentum ist stets gut versichert gegen Diebstahl, Feuer und womöglich sogar gegen Elementarschäden wie Hochwasser und andere Umweltkatastrophen.

Eines wird dabei jedoch regelmäßig vergessen, nämlich unsere wertvollsten Güter, sprich unsere Gesundheit und unsere Arbeitskraft. Ihnen verdanken wir es, dass wir uns unseren Wohlstand erarbeiten und dementsprechend leisten können.

Doch wie versichern wir unsere Gesundheit und unsere Arbeitskraft?

Wir haben eine Kfz-Versicherung mit Vollkasko-Schutz, eine Hausratversicherung nicht selten inklusive einer Glasversicherung, weiterhin eine Wohngebäudeversicherung. Wir sind also gut gerüstet, wenn es um den Schutz und Erhalt unserer physikalischen Werte geht.

Mal angenommen, es würde bei uns eingebrochen und der Dieb entwendet das neue Tablet und den teuren Fernseher. Zugegeben, es wäre ärgerlich. Aber würde es uns ruinieren? Schließlich gehen wir jeden Tag zur Arbeit und verdienen uns unser Geld, wovon wir ein neues Tablet und auch einen neuen Fernseher anschaffen könnten.

Hätten wir einen Verkehrsunfall und unser Auto wäre nicht vollkaskoversichert, dann müssten wir aus eigener Tasche ein neues oder gebrauchtes Auto anschaffen. Würde unser Erspartes dafür gerade nicht ausreichen, dann wird vielleicht auf den nächsten Urlaub verzichtet, es wird sich ein bisschen eingeschränkt und irgendwie würde es schon gehen. Jedenfalls wären wir auch hier nicht für den Rest unseres Lebens ruiniert.

Was aber, wenn wir eines Tages nicht mehr wie selbstverständlich unseren Arbeitsplatz erreichen können, weil uns unsere Gesundheit oder unsere Arbeitskraft im Stich lassen?

Jeder vierte Deutsche erreicht nicht sein reguläres Rentenalter, weil er vorher berufsunfähig wird. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Psyche, ein Herzinfarkt oder gesundheitliche Schäden am Bewegungsapparat sind in der Regel schuld daran, dass wir unsere Arbeitskraft in Mitten unseres Berufslebens verlieren können.

Wer nun glaubt, dass seine gesetzlichen Rentenansprüche für einen solchen Fall genügen, der wird bitter enttäuscht werden. Eine Berufsunfähigkeitsrente haben unsere Eltern und Großeltern beziehen können. Heute hat das Kind einen anderen Namen bekommen und heißt Erwerbsminderungsrente. Wir bekommen sie nur dann, wenn wir aus gesundheitlichen Gründen in überhaupt keinem Beruf mehr arbeiten können. Die Zugangsvoraussetzungen für diesen Rentenanspruch sind somit äußerst hoch.

Dazu ein einfaches Beispiel: Ein Projektleiter fühlt sich den psychischen Anforderungen seines Arbeitsalltages nicht mehr gewachsen. Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente hätte er damit noch lange nicht. Es wäre ihm zuzumuten, in einem anderen Bereich zu arbeiten und sei es als Nachtportier in einem Hotel. Sicherlich auch ein ehrenwerter Beruf, aber deutlich schlechter bezahlt. Wovon finanziert sich der ehemalige und gut bezahlte Projektleiter nun sein Haus, sein Auto und sein Boot?

Die Lösung ist eigentlich naheliegend: durch seine private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Diese Versicherungssparte ist in den letzten Jahren zwar deutlich populärer geworden, aber noch lange nicht jeder hat eine solche Berufsunfähigkeitsversicherung.

Dem einen ist die Versicherungsprämie zu teuer, der andere ist davon überzeugt, dass er in seinem Beruf gar nicht berufsunfähig werden kann.

Wie dem auch sei, jeder Vierte wird berufsunfähig.

Die Gründe hierfür verändern sich mehr und mehr. Während unsere Eltern und Großeltern eher aus körperlichen Ursachen in die Berufsunfähigkeit gingen, ist die Psyche mittlerweile die Hauptursache für eine heutige Berufsunfähigkeit.

Ständige Erreichbarkeit, eine irrsinnig hohe Informationsflut, stark steigende Anforderungen am Arbeitsplatz und auch im Privatleben können einen Herzinfarkt aber auch eine Art Infarkt in unserer Seele auslösen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird mit der privaten Versicherungswirtschaft geschlossen. Sie kann eine Ergänzung oder auch ein Ersatz für staatliche Rentenleistungen sein.

Der Interessent kann aus vielen dutzenden Tarifangeboten wählen, aber auch der Versicherer kann sich seine Kunden aussuchen, denn bei einer Antragstellung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind Gesundheitsfragen zu beantworten, die die Grundlage für die Annahmeentscheidung des Versicherers bilden.

Ein gesunder Kunde wird jederzeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, der kranke hat oft das Nachsehen und muss mit Risikozuschlägen oder Risikoausschlüssen rechnen. Schlimmstenfalls droht ihm eine Ablehnung des Versicherungsschutzes.

Das Alter und der Beruf eines Versicherungsnehmers spielen eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Höhe der Versicherungsprämie einer BU-Versicherung.

Ein junger und gesunder Kandidat hat die beste Situation, kann er sich doch den für ihn geeignetsten Tarif aussuchen und das zu einer deutlich günstigeren Prämie als derjenige, der sich erst Jahre später zu diesem Schritt entschließt.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, dass Vorerkrankungen einen Erschwernis- oder gar Hinderungsgrund darstellen.

Wenn wir unser erstes Auto kaufen, dann schließen wir eine Kfz-Versicherung ab. Nach Bezug unserer ersten eigenen Wohnung wird ganz selbstverständlich eine Hausratversicherung gewählt. Und wann schließen wir eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab?

Wann immer Sie sich entscheiden, ein neutraler Versicherungsmakler berät Sie bei der Auswahl und Gestaltung Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung.

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