Understanding China Conference wird mit Fokus auf Globalisierung und Multilateralismus eröffnet

Die vierte Understanding China
Conference wurde am Samstag in Guangzhou eröffnet und bietet
ausführliche Diskussionen zum Thema “Neue Globalisierung und neue
Reform- und Öffnungsrunde Chinas”.

Laut des Organisationskomitees nahmen nahezu 600 Politiker,
Strategiker, Wissenschaftler und Unternehmer aus 17 Ländern und
Regionen sowie Vertreter internationaler Organisationen an der
zweitägigen Veranstaltung teil.

Von den Teilnehmern wird erwartet, den umfassenden
Diskussionsrunden, Seminaren und Foren beizuwohnen, die sich unter
anderem mit der Entwicklung der Guangdong-Hong Kong-Macao Greater Bay
Area, globaler Ordnungspolitik und Chinas wirtschaftlichem
Fortschritt auseinandersetzen.

Das internationale Handelssystem, durch das die mit Globalisierung
einhergehenden Möglichkeiten erweitert wurden, sähe sich momentan
“starkem Stress” gegenüber, erklärte Ernesto Zedillo, ehemaliger
Präsident von Mexiko, auf der Eröffungsfeier.

Er rief zu gemeinsamen Maßnahmen für die Wahrung eines globalen
Multilateralismus auf und sprach sich für den aktiven Einsatz
sämtlicher Länder in Bezug auf Schutz und Stärkung des multilateralen
Handelssystems aus.

Li Yong, Generaldirektor der UN-Organisation für industrielle
Entwicklung, unterstrich diese Ansicht. Er warnte vor
protektionistischen Empfindungen und erklärte, dass
Wirtschaftssysteme mit geschlossenen Grenzen das Risiko liefen, sich
selbstverschuldet von Arbeitsmöglichkeiten und
Innovationsinvestitionen auszuschließen.

Fachleute lobten die Rolle Chinas im Globalisierungsprozess.

“Globalisierung sowie Chinas eigene Politik sind äußerst
komplementär und für beide Seiten vorteilhaft. Wir müssen uns dessen
bewusst werden, um Chinas Streben nach Globalisierung sowie nach
einer neuen Reformrunde und Öffnungspolitik genau verstehen zu
können”, so Li.

China habe viel zur Globalisierung beigetragen, erklärte Martin
Jacques, Senior Fellow an der Fakultät für Politische Wissenschaften
und Internationale Studien der Universität Cambridge. Er fügte hinzu,
dass Inklusivität laut China einen der Hauptbestandteile von
Globalisierung ausmache, wodurch es China ermöglicht werde, sich
reibungsfreier in die Weltwirtschaft zu integrieren.

“Wir müssen mit der neuen Globalisierung beginnen. Es wird äußerst
schwierig sein, doch wir können es schaffen”, so Kishore Mahbubani,
renommiertes Mitglied des Asia Research Institute der National
University of Singapore.

Die 2013 ins Leben gerufene Understanding China Conference dient
als Plattform, die der Welt die Enwicklungsstrategien Chinas
näherbringt.

Guangzhou, Hauptstadt der im Süden Chinas gelegenen Provinz
Guangdong und wirtschaftlicher Motor des Landes, spielt bei der
Reform und Öffnung Chinas eine wichtige Rolle. Guangzhou,
mittlerweile nationales Ballungszentrum und weitreichender
Knotenpunkt, konnte sich in Bezug auf Außenhandel, Geschäftsumfeld,
industriellen Wandel, internationalen Austausch und soziale
Ordnungspolitik eine solide Grundlage schaffen. Im Einklang mit
Chinas fortschreitender Öffnungspolitik konnte Guangzhou eine eigene
allumfassende, weitreichende, mehrstufige Öffnung erzielen.

Guangzhous BIP konnte sich laut Stadtregierung in den ersten neuen
Monaten dieses Jahres um 6,9 Prozent auf über 1,78 Billionen Yuan
(252 Milliarden USD) erhöhen.

Pressekontakt:
Frau Li
Tel: +86-20-83107576

Original-Content von: The Organizing Committee of Understanding China Guangzhou Conference, übermittelt durch news aktuell

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