Unionsfraktionsvizechefin Leikert: Fouls an Kramp-Karrenbauer dürfen sich nicht wiederholen

Die stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Katja Leikert
befürchtet im Falle einer Kampfkandidatur um den CDU-Vorsitz, dass der neue
Parteichef anschließend vom gegnerischen Lager genauso geschwächt werde wie es
Annegret Kramp-Karrenbauer widerfahren sei. „Was nicht geht ist, dass das Lager
des Unterlegenen dann wie nach der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer dreimal
täglich die Autorität des neuen Vorsitzenden untergräbt“, sagte Leikert der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Sonntag). „So einen Zirkus dürfen wir uns kein
zweites Mal erlauben. Es ist ein grobes Foul an der ganzen Partei. Es schwächt
die gute Arbeit vieler CDU-Politiker.“ Sie wünsche sich eine Partei mit
„Fröhlichkeit und Zuversicht“ und „dass die Parteispitze das auch verkörpert“.
Thematisch müsse die Union „vor die Welle kommen“ und beispielsweise beim
Klimaschutz besser werden. Gut 18 Monate vor der Bundestagswahl ad hoc einen
Parteivorsitzenden und einen Kanzlerkandidaten suchen zu müssen, sei nicht
optimal. „Dafür gibt es keinen besten Weg.“ Leikert mahnte: „Die Kommunikation
in der CDU muss professionalisiert werden. Wir alle müssen disziplinierter sein
und fairer miteinander umgehen.“

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