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Unternehmensgruppe Winkels auf Kurs

„Wie bereits im Vorjahr galt im Unternehmen der Grundsatz „Ertrag vor Menge“, sodass wir zufrieden auf ein gutes Ergebnis zurückblicken“, bekräftigt Gerhard Kaufmann, geschäftsführender Gesellschafter Winkels Getränke Logistik GmbH & Co. Holding KG. Im Geschäftsjahr 2014, welches am 31. Dezember 2014 endete, erzielte die Sachsenheimer Unternehmensgruppe mit seinen vier Produktionsstandorten und vier Logistikzentren einen Gesamtumsatz von 340,4 Millionen Euro (ohne die beteiligten Unternehmen Gross & Klein Getränke GmbH Co. KG (98 Millionen Euro) , Get N Holding, Gastro Drinks National (GDN), GET N Logistik). Dies entspricht einer Steigerung von 3,3 Prozent zum Vorjahr, in dem der Umsatz bei knapp 330 Millionen Euro lag.

Mit 65,93 Millionen Kisten fiel der Gesamtabsatz gegenüber 2013, mit damaligen 66,24 Millionen Kisten, leicht zurück. Ausschlaggebend dafür ist ein weiterer Rückgang der Abfüllung von Handelsmarken. Dagegen konnte bei den Winkels-Eigenmarken ein Absatzzuwachs von 0,8 Prozent erreicht werden.
Die Mineralbrunnenbetriebe erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtabsatz von 368,8 Millionen Füllungen. Über 3,15 Millionen Hektoliter wurden abgefüllt.
Besonders die strategisch wichtigen Marken alwa und Griesbacher legten 2014 nochmals an Absatz zu. Einer der Gründe für das Plus bei den Eigenmarken ist die Ausweitung des neuen blauen GdB-„Komfort-Tragekastens“ für die Glas-Perlenflasche. „Durch die Umstellung auf den Komfort-Kasten ergibt sich ein einheitliches, optisch ansprechendes Gesamtbild für unsere Kunden, mit dem Impulskäufe ausgelöst werden und der Absatz bei unseren Handelspartnern gesteigert wird,“ begründet Jürgen Eckardt, Geschäftsführer Vertrieb Winkels Getränke Logistik GmbH, das Absatzplus.

Entwicklung der Eigenmarken
Die Marke alwa erzielte 2014 ein Absatzplus in Füllungen von 3,5 Prozent und ist bei den Eigenmarken die stärkste Marke der Winkels-Gruppe.
Im Glas-Segment wuchs alwa noch einmal deutlich gegenüber dem Vorjahr. Nachdem der Absatz 2013 bereits um 12,6 Prozent stieg, konnte dieser 2014 um weitere 17,7 Prozent gesteigert werden. Hierbei spielten unter anderem die Einführung von alwa naturelle 0,7-l-Glasflaschen eine Rolle sowie die Erweiterung des 0,5-l-Glassegments im Bereich der Limonaden. Auch der Verkauf der PET-Einweg-Produkte zog bei der Marke deutlich an, es ist ein Plus von 23,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Den Hauptanteil im Absatz machen aber weiterhin die PET-Mehrwegflaschen aus. 
Ihr Absatz entwickelte sich entsprechend der Situation im Brunnengebiet Südwest leicht rückläufig.
Um die Marke alwa im Wettbewerb weiterhin stark zu halten und um ihr einen besonderen Charakter zu verleihen, wurde ab Mitte 2014 ihr Markenrelaunch vorbereitet. Dieser wurde Anfang 2015 umgesetzt.

Ebenfalls einen Aufwärtstrend meldete die Marke Griesbacher im Geschäftsjahr 2014. Ihr Gesamtabsatz stieg 2014 sowohl bei den Kisten und Füllungen als auch bei der Hektolitermenge um jeweils 8,3 Prozent an.

Bei Aqua Vitale beweist das 1,5-l-PET-Einweg-Gebinde seit der Einführung in 2013 weiterhin seinen Erfolg. Der Absatz konnte 2014 um 164,7 Prozent gesteigert werden. Nach den Absatzverlusten im Zuge einer deutlichen Preiserhöhung in den Jahren 2012 und 2013 konnte der Absatz bei PET-Mehrweg für diese Marke wieder stabilisiert werden.

Weiter unter Druck sind die Preiseinstiegsmarken der Unternehmensgruppe im Glasgebinde. Die positive Grundstimmung der Konsumenten führt hier zu Verlagerungen von Preiseinstiegsmarken zu A- und B-Marken mit ebenso positiven Effekten für die Erträge.

Blick in die Zukunft
„Durch die Zusammenlegung der Logistikzentren Karlsruhe und Mannheim ab Herbst 2015 in Östringen zeigt Winkels dass in Deutschland noch was geht, dass der Mittelstand in die Zukunft investiert, auch in die Logistik von Mehrweg-Getränken. Dazu braucht ein Unternehmen angesichts der Rahmenbedingungen viel Mut. Coca Cola setzt auf Einweg, manche Brauereien und Händler auf die Dose“, so Gerhard Kaufmann.
Seiner Aussage nach werde Winkels neue Geschäftsfelder entwickeln müssen, um diesen neuen Betrieb auch in fünf Jahren noch auszulasten. „Wir wollen aber nicht nur Auslastung erzielen, sondern für unsere Kunden noch mehr Qualität in der logistischen Dienstleistung und unseren Mitarbeitern noch bessere Arbeitsbedingungen bieten“, blickt Gerhard Kaufmann positiv in die Zukunft.
Für die Mineralbrunnenbetriebe sieht er auch weiterhin in Baden-Württemberg ein steigendes Absatzpotenzial. Die unternehmenseigenen Marken werden wie bisher regional vertrieben, ein nationaler Vertrieb ist nicht vorgesehen. Da die Konsumenten mittlerweile wieder verstärkt regionale Produkte und Glasflaschen kaufen, soll auch das Glassegment weiter ausgebaut werden. Die PET-Mehrwegflaschen bleiben aber die strategisch wichtigste Verpackungsvariante. alwa war einer der ersten Betriebe in Baden-Württemberg, der auf diese Gebindeform setzte. Ökologisch gesehen sind PET-Mehrwegflaschen sehr effizient und setzen den besten Standard.

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