Voice, Podcast& Co. – VZB-Kaminabend zeigt erfolgreiche Wege im Audio-Marketing auf

Von Sprachsteuerung bis Podcasts: Voice ist einer der großen
Kommunikationstrends schlechthin. Wie können Verlage und Medienhäuser von dem
Boom der Audio-Anwendungen und Podcasts profitieren und erfolgreich einsetzen?
Welche Strategien gibt es und welche Fehler sollten vermieden werden? Antworten
auf diese hochaktuellen Fragen gab es auf dem exklusiven Kaminabend des
Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB), der am 30. Januar 2020 unter
dem Motto „Voice, Podcasts & Co. – erfolgreiche Wege im Audio-Marketing“
stattfand.

„Eine rasant wachsende Anzahl von Menschen nutzt Sprachassistenten und
Audio-Anwendungen. Wir haben heute drei hochkompetente Referenten eingeladen,
die uns aus verschiedenen Blickwinkeln wertvolle Einblicke und Inspirationen
über die Einsatzmöglichkeiten von Audio-Anwendungen geben und uns auch über die
Dos and Don–ts informieren.“ Mit diesen Worten begrüßte Waltraut von Mengden,
Erste Vorsitzende des VZB, die zahlreichen Gäste des Kaminabends, zu dem sie
gemeinsam mit Geschäftsführerin Anina Veigel geladen hatte. Die Veranstaltung
fand in den exklusiven Räumen des Bankhauses DONNER & REUSCHEL in München statt,
wo Thomas Nerlinger, Bereichsleiter Private Banking, die Gäste herzlich
begrüßte. „Die Kaminabende des VZB sind bei den Gästen sehr begehrt und zeichnen
sich durch innovative und zukunftsgerichtete Themen sowie hochkompetente Speaker
aus“, so der Manager.

Zum Auftakt sprach Mirijam Trunk, die als Geschäftsführerin der Bertelsmann
audio alliance zentral alle Audio-Angebote des Konzerns produziert. Sie
beschrieb eindrücklich die Entwicklung des Audio-on-Demand-Bereichs am Beispiel
von Podcasts. Allein in Deutschland nutzten vergangenes Jahr ein Drittel der
Menschen Podcasts, der durchschnittliche deutsche Podcast-Nutzer höre dabei fünf
Podcasts in der Woche. „Der Blick in die USA zeigt die Richtung, in die sich
auch der deutsche Markt bewegt: Wir stehen in etwa da, wo der US-Markt vor vier
Jahren war. Dort sind Podcasts heute ein Massenmedium“, so Trunk.
Audio-on-Demand werde mehr und mehr zum Standard und bringe den Verlagen viele
Vorteile und Synergiemöglichkeiten. Schließlich könnten vorhandene Inhalte neu
aufbereitet und über einen zusätzlichen Kanal distribuiert werden. Davon
profitierten wiederum die Bekanntheit der Marke wie auch die Reichweite. „Die
Aufgabe für die Publisher besteht nun darin, einen Kreislauf zu schaffen, über
den sich die Marke selber befruchten kann“, so Trunk.

Über den „Game Changer Voice“ sprach im Anschluss Sven Rühlicke, CEO und Gründer
der auf Voice- und Audio-Anwendungen spezialisierten Fullservice-Agentur
WakeWord. Laut Umfragen verfügten bereits heute 22 Prozent der deutschen
Haushalte über einen Smart Speaker, bis in drei Jahren werden 50 Prozent
prognostiziert. „Angesichts der Verbreitung von Alexa, Google-Assistant und Co.
auf über zwei Milliarden Endgeräten wie Smartphones, TV und im Auto hat bereits
heute jeder Haushalt einen Zugang zu Sprachassistenzsystemen“, sagte Rühlicke.
Jeder, der Content besitze, sei also prädestiniert dafür, Audio-Anwendungen
einzusetzen. Die Programmierung einer Voice-App sei allerdings nur die Spitze
des Eisberges. Entscheidend seien neben relevanten Inhalten eine ganzheitliche
Strategie, die auch die Themen Search-Optimierung, Customer Journey Integration,
Audio Content und Implementierung umfasst. Sein Tipp: Anfangen und Erfahrungen
sammeln: „Wer jetzt nicht aktiv wird, wird bei Suchanfragen via Sprache – und
wir reden hier von 50 Prozent Anteil in absehbarer Zeit – nicht mehr
stattfinden. Bei Voice-Search gibt es nur einen Gewinner!“

„Das Zeitalter von Voice und Audio hat gerade erst begonnen“, zeigte sich auch
Alexander Wunschel, Podcaster der ersten Stunde, Geschäftsführer nextperts und
Präsident des „Marketing Club München“, überzeugt. Er lieferte in seinem Vortrag
wertvolle Hinweise, wie die Podcasts gestaltet sein sollten, um beim Hörer
Aufmerksamkeit zu erregen. Wichtig seien neben Inhalt auch die Stimme und deren
Klang, die Erzähltechnik, Soundeffekte wie auch die richtigen Formate. „Die
Faszination Hören hat viele Facetten, damit sollte man sich auseinandersetzen,
denn in Audio stecken viel Kraft und Spielmöglichkeiten“, sagt Wunschel. Weiter
seien die Möglichkeiten zur Vermarktung noch nicht ausgeschöpft. So werden die
Umsätze mit Podcastwerbung im Jahr 2019 auf ca. 700 Millionen Dollar geschätzt,
mit starken Wachstumssignalen für die kommenden Jahre. Wachstumspotentiale lägen
außerdem in Themen wie Podcast SEO, Audiografie, Transkription, Corporate
Publishing und Augmented Audio. Das Fazit von Wunschel: „Jeder hat eine
Geschichte zu erzählen. Jetzt haben wir auch die entsprechende Technik.“

„Wir haben heute viele inspirierende und interessante Einblicke über das
Zukunftsfeld Voice bekommen und darüber, wie Verlage Audio-Anwendungen
erfolgreich einsetzen können. Wir danken unseren hochkarätigen Referenten und
unseren zahlreich erschienenen Gästen für den gelungenen und erfolgreichen
Auftakt unserer VZB-Kaminabende 2020. Vielen Dank auch an das Bankhaus DONNER &
REUSCHEL für das exklusive Ambiente, das sonst nur den Bankkunden vorbehalten
ist“, so VZB-Geschäftsführerin Anina Veigel.

Waltraut von Mengden fasste abschließend zusammen: „Der heutige Kaminabend hat
sich einmal mehr als großartige Plattform zum Wissenstransfer erwiesen. Die hohe
Resonanz unserer Gäste zeigt, wie groß der Informationsbedarf zu diesem Thema
ist und unsere Experten haben anhand zahlreicher Best Cases dargestellt, welche
großartigen Chancen die Zukunft für die Verlage bereithält. Es gilt heute mehr
denn je, neue Entwicklungen zu beobachten und die vielen Chancen, die die
Zukunft bereithält, zu erkennen und gemeinsam zu realisieren.“

Über den VZB:

Der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) ist eine tragende Säule des
Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Berlin. Er vertritt die
Interessen von 94 bayerischen Zeitschriftenunternehmen (u.a. Hubert Burda Media,
Condé Nast Verlag, Vogel Communications Group, Wort und Bild Verlag). Seit
seiner Gründung 1948 ist es die Hauptaufgabe des Verbandes, bayerische Verleger
bei grundlegenden unternehmerischen Herausforderungen zu unterstützen.

Hochauflösendes Bildmaterial der Veranstaltung kann beim VZB angefordert werden.

Pressekontakt:

Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V.
Friedrichstraße 22
80801 München
Telefon: 0 89/28 81 27-0
Telefax: 0 89/28 81 27-27
E-Mail: info@v-z-b.de
Website: www.v-z-b.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/44016/4509757
OTS: VZB Verb. d. Zeitschriftenverlage Bayern

Original-Content von: VZB Verb. d. Zeitschriftenverlage Bayern, übermittelt durch news aktuell

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