Wahre Rendite statt Zahlenschönung: Wie Vermögensdiagnostik bessere Entscheidungen ermöglicht

Wahre Rendite statt Zahlenschönung: Wie Vermögensdiagnostik bessere Entscheidungen ermöglicht
Haimo Wassmer, Finanz-Analytiker und Eigentümer von Wassmer Wealth Management aus Nettetal
 

Viele Depots wirken auf den ersten Blick erfolgreich, scheitern aber am Nettoeffekt: Nach Kosten, Steuern, Timing-Fehlern und versteckten Klumpenrisiken bleibt von der Bruttoperformance oft weniger übrig als gedacht. Wassmer Wealth Management (WWM) setzt daher vor jeder Produktentscheidung eine umfassende Vermögensdiagnostik an den Anfang. Der Prozess ermittelt die „True-Return“-Wirklichkeit – also jene Rendite, die Anleger tatsächlich erzielen – und deckt auf, wo Kosten, Steuerabflüsse oder Strukturfehler die Zielerreichung gefährden. „Wir beginnen nicht beim Portfolio, sondern beim Plan. Was benötigt wird, ergibt sich aus Zielen, Budgets und Zeit – die Investmentlösung ist das Resultat, nicht der Ausgangspunkt“, beschreibt Finanz-Analytiker Haimo H. Wassmer die WWM-Philosophie (mehr Informationen unter www.wwm.finance).

Technisch basiert die Analyse auf einem Tool-Set, das Bestände, Cashflows und steuerliche Effekte granular aufbereitet, die interne Verzinsung (IRR) über realistische Zeiträume misst und die Risikostruktur bis auf Einzeltitelebene sichtbar macht. Auf diese Weise werden Kostentreiber identifiziert, Steuerpotenziale offengelegt und Klumpenrisiken – etwa Länder-, Sektor- oder Faktorüberhänge – sauber quantifiziert. Im Ergebnis entsteht ein Soll-Ist-Abgleich, aus dem sich präzise Maßnahmen ableiten: Kosten senken, Streuung verbessern, Steuerlast über legale Gestaltungsräume entlasten, Liquidität taktisch staffeln. „Unser Anspruch ist ein forensischer Blick auf Vermögen. Erst wenn die Zahlen stimmen und verstanden sind, diskutieren wir Instrumente“, so Haimo Wassmer.

Die Ableitung der Investmentlösung folgt einem wissenschaftlich fundierten Rahmen. WWM nutzt im Wertpapiermanagement einen Ansatz, der die Erkenntnisse der modernen Finanzmarktforschung praktisch umsetzt: breite Diversifikation, Faktorprämien mit strikter Kosten- und Prozessdisziplin, keine Prognosekunststücke. Diese Methodik unterscheidet sich sowohl von klassischem Stock-Picking als auch von rein passivem Marktkapitalisierungs-Nachbau; sie ist darauf ausgelegt, langfristig robuste, nachvollziehbare Ergebnisse zu liefern und gleichzeitig Transaktions- und Steuereffekte im Blick zu behalten. „Die Portfoliokonstruktion ist ein Betriebssystem, kein Stimmungsmotor. Sie muss transparent, wiederholbar und günstig sein“, betont Wassmer.

Eine Besonderheit des WWM-Prozesses liegt in der Verzahnung von Diagnostik und Finanzplanung. Die Analyse beantwortet nicht nur, „wie gut“ ein Depot war, sondern ob es zum Lebensentwurf passt: Reichen die freien Mittel für die nächsten Jahre? Ist die Reservenbildung adäquat? Welche Steuerpfade sind vorteilhaft? Welche Entnahmestrategie hält Kurs, wenn Märkte schwanken? Diese Fragen werden szenariobasiert gerechnet und in Maßnahmenpaketen mit Zeitpfaden verdichtet – von der Umschichtung über das Rebalancing bis hin zu konkreten Entnahme- und Einzahlungsplänen. So wird aus Transparenz Konsequenz.

Zur Qualitätssicherung orientiert sich WWM an einschlägigen DIN-Standards der Finanzanalyse. Die Prozesse – von der strukturierten Datenerhebung über die Risikoklassifizierung bis zur Ableitung eines individuellen Soll-Profils – werden damit transparent, überprüfbar und im Zeitablauf konsistent. Dass die methodische Kompetenz auch in der Tool-Entwicklung verankert ist, zeigt die Schwesterfirma e:mendata: Der Nettetaler IT-Spezialist stellt seit vielen Jahren Finanzberatern hochwertige Analysewerkzeuge zur Verfügung und bündelt die Erfahrung aus Software- und Beratungspraxis. „Standardisierung bedeutet bei uns nicht Schablone, sondern Nachvollziehbarkeit: Mandanten sehen, warum eine Empfehlung entsteht – und wie sie angepasst wird“, sagt Wassmer.